Stadt plant statt dessen Anschaffung von Fahrradboxen

Leerstehendes GBN-Gebäude in Nienburg wird keine Fahrradgarage

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Die Fahrradboxen sollen im Bereich des südlichen Rathauseinganges aufgestellt werden.

Nienburg - Von Leif Rullhusen. Die interessante Idee vom CDU-Fraktionsvorsitzenden Hans-Peter Rübenack, das Erdgeschoss des leer stehenden GBN-Gebäudes in der Langen Straße zumindest vorübergehend als Fahrradgarage zu nutzen, ist anscheinend kein Thema mehr.

Der Nienburger Stadtentwicklungsausschuss beschloss am Donnerstagabend stattdessen die Anschaffung von vier neuen Fahrradboxen für rund 8000 Euro. Auch Rübenack hob seine Hand für die Neuanschaffung.

Die bietet insgesamt acht Rädern Wetter- und Diebstahlschutz. Gedacht sind die Boxen des Herstellers Erlau aus Aalen vor allem für Fahrradtouristen. Grundsätzlich gegen die Anschaffung stimmten die Sozialdemokraten. Man solle das Thema im Rahmen des Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) begleiten und jetzt „nicht einfach vier Boxen hinstellen“, begründete die SPD-Fraktionsvorsitzende Anja Altmann das Votum. Es sei den Menschen in Nienburg nicht zu vermitteln, dass 8000 Euro für Fahrradboxen da seien, aber Geld für die Kinderbetreuung fehle.

Abweichend vom Beschlussvorschlag stimmten die übrigen Gremienmitglieder dafür, dass die vier geplanten Fahrradgaragen komplett im Bereich des südlichen Rathauseinganges aufgestellt werden. Ursprünglich sollten zwei davon in der Weserstraße stehen. Die Konzentration an einem Platz bietet infrastrukturelle und logistische Vorteile. So reicht ein Stromanschluss aus, um zum Beispiel eine Ladestation für E-Bikes zu installieren. Auch müssen Fahrradtouristen nicht von einem zum anderen Standort durch die Stadt fahren, wenn an einem die Boxen belegt sind.

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