Land. Leben. Leese“ am 24. und 25. Oktober in Leese

Messeplanung bei Raiffeisen schreitet voran

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Auf dem großzügigen Gelände der Raiffeisen findet die Messe im Oktober statt.

Leese - Auf dem Gelände der Raiffeisen Agil in Leese, am Oehmer Feld 1, findet am 24. und 25. Oktober zum ersten Mal eine Messe zum Thema Heizen mit Holz und Erneuerbare Energien statt. Unter dem Motto „Land. Leben. Leese – die Zukunftsmesse“ bietet die RWG ein buntes Programm und ein Podium für mehr als 100 Aussteller.

Bislang wurde diese Ausstellung in Fuhrberg bei Celle auf dem Gelände des Wasserwerkes durchgeführt. Der Wechsel des Veranstaltungsortes hatte organisatorische Gründe.

„Wenn nicht noch ein weiterer Lockdown verhängt wird, können wir am 24.und 25. Oktober öffnen“, erklärt Britta Ronnenberg, die Geschäftsführerin der RWG Leese. 

Wegen der Corona-Auflagen musste die ursprüngliche Planung verändert werden. Zusammen mit dem Landkreis Nienburg wurde ein umfangreiches Hygienekonzept erarbeitet. 

Carsten Brüggemann, Britta Ronnenberg, Günther Schröder, Lena Lühr beim Gang über das Gelände.

Alle Besucher erhalten bei der Anfahrt einen Fragebogen, auf dem die persönlichen Daten erfasst werden. Der Bogen kann im Auto ausgefüllt und dann an der Kasse abgegeben werden.

Auch im abgetrennten Catering-Bereich werden noch einmal Namen und Anschrift der Gäste erfasst. Das ursprünglich vorgesehene große begehbare Ausstellerzelt darf nicht aufgebaut werden. Stattdessen wurde ein Zelt ausgewählt, bei dem die Ausstellungsstände von außen zugänglich sind und untereinander durch Trennwände abgegrenzt werden. 

Auf dem gesamten Gelände werden Ordner eingesetzt, die für einen geregelten Ablauf unter den Maßgaben der Corona-Verordnung sorgen.

Die in der ersten Planung vorgesehene Fläche wurde erweitert und kann bei Bedarf noch aufgestockt werden. „Platz ist mehr als genug“, sagt Carsten Brüggemann, der zusammen mit Günther Schröder lange Jahre die Messe in Fuhrberg organisierte und nun, ebenfalls mit Schröder, der Raiffeisen mit seinen Erfahrungen zur Seite steht.

34 Hektar große Fläche

 „Wir sprechen hier von 34 Hektar, das heißt, wenn an jedem der beiden Tage 5 000 Besucher kommen, hat jeder einzelne sieben Quadratmeter Platz. Das ist deutlich mehr, als die Vorgaben erfordern“, erläutert Brüggemann.

Viele der technischen Geräte, die gezeigt und vorgeführt werden, seien sehr groß, wie der Hacker, der Holz zu Hackschnitzeln verarbeitet. Daher werde auch viel Platz benötigt. 

Alles dreht sich ums Holz. 

Doch nicht nur Holzverarbeitungsmaschinen werden zu sehen sein. In der Sonderschau „Bodenfitness“ werden auch innovative Geräte zur Bodenbearbeitung, gezeigt.

Auf der Energiemeile werden Elektrofahrzeuge aller Art zu sehen sein, Food-Trucks stehen verteilt auf dem Gelände. Die Klimaschutz-Agentur Mittelweser bietet eine Vortragsreihe über wichtige Umweltthemen an. 

Ein wesentlicher Teil der Ausstellung widmet sich den Einkommensalternativen im ländlichen Raum. Hofläden, Direkt-Vermarktung und Angebote für Urlaube auf dem Bauernhof sind keine neuen Themen, doch aktueller denn je, denn in diesem Jahr sind viele Menschen nicht ins Ausland verreist. 

Eine Brücke zwischen Städtern und Landleuten schlagen, kommunizieren, vernetzen und kooperieren – für neue Ideen bietet die Leeser Messe die ideale Plattform. Das vielversprechende Konzept, das großzügige Gelände und die akribische Planung hätten mehr als 100 Aussteller angelockt, berichten die Veranstalter.

Öffnungszeiten "Land. Leben. Leese"

An beiden Tagen ist die Ausstellung von 10 bis 16 Uhr geöffnet, der Eintritt beträgt 10 Euro. Gäste unter 18 Jahren sind frei. 

Im Internet unter www.messe-leese.de finden sich weitere Informationen sowie die Datenbögen zum Download.

reh 

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