Gremium folgt dem Vorschlag „Am Sudthal“

Rat legt Straßennamen fest

Hassel - Die Mitglieder des Rats der Gemeinde Hassel entschieden sich in ihrer jüngsten Sitzung im Dorfgemeinschaftshaus für einen neuen Namen der entstehenden Straße im Bebauungsgebiet „Hassel Mitte“. Im Frühjahr wurde die Bevölkerung aufgerufen, Vorschläge einzureichen. Als Favoriten kristallisierten sich „Im Sudthal“, „Zum Sudthal“ sowie „Am Sudthal“ heraus. „Der Verwaltungsausschuss empfahl uns ,Am Sudthal‘. Zudem wurde uns bereits ein Stückchen Historie durch die Umwandlung unserer Grundschule in eine Außenstelle der Gretel-Bergmann-Grundschule Eystrup genommen“, sagte der Bürgermeister Heiko Lange von der Unabhängigen Wählergemeinschaft Hassel (UWGH). Einstimmig beschloss der Rat, die neue Straße „Am Sudthal“ zu nennen.

„Er war zuverlässig und handelte nach dem Motto ,machen, umsetzten, zupacken‘“, lobte Lange die Arbeit von Hermann Brüns (UWGH). Aufgrund schwerer gesundheitlicher Probleme habe Brüns einen Antrag gestellt, aus dem Gremium auszuscheiden. Insgesamt habe er sich drei Legislaturperioden in der Ratsarbeit engagiert. „Wir sind glücklich, dass wir die hinterlassene Lücke nun gleich füllen können“, meinte Lange. Michael Barth (UWGH) hatte sich als neues Ratsmitglied beworben. Er arbeitet bereits seit 2016 in der UWGH-Fraktion als Schriftführer. „Michael weiß also, bei welchen Themen der Puls höherschlägt“, sagte der Bürgermeister. Nach der Pflichtenbelehrung durch Lange und einem obligatorischen Handschlag, beschloss der Rat einstimmig die offizielle Aufnahme von Barth in das Gremium.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt war die Beschlussfassung über den Jahresabschluss 2017. Insgesamt sei dieser laut den Angaben von Lange „sehr positiv“ ausgefallen. „Wir haben einen erheblichen Überschuss erzielt, womit möglicherweise die Fehlbeträge in den Folgejahren gedeckt werden können“, meinte er. Im ordentlichen Ergebnis weist der Jahresabschluss für 2017 einen Überschuss von etwa 265 700 Euro aus. Das außerordentliche Ergebnis schließt mit einem Überschuss von rund 13 487 Euro ab. Beide Überschussbeträge sollen der jeweiligen Rücklage zugeführt werden; das beschloss der Rat einstimmig.

Zudem sprachen die Mitglieder über die Änderung und Ergänzung des Bebauungsplans (B-Plans) „Auf dem Kneiel“ sowie über die Ergebnisse der Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung. Zum Hintergrund: Die Firma Blind möchte sich erweitern und dafür eine rund 1000 Quadratmeter große Halle sowie zusätzliche 300 Quadratmeter Lagerkapazität in Hassel bauen (wir berichteten). 15 Behörden und Organisationen wurden dafür angeschrieben, wovon sieben Stellung bezogen. Darunter unter anderem die Deutsche Telekom sowie die Samtgemeinde Grafschaft Hoya. Darüber hinaus gab es am 28. August eine Bürgerversammlung. „Es konnten alle Fragen und Anregungen geklärt werden“, sagte Lange. Ziel sei es, das Projekt bis zum Jahresende abzuschließen, damit Anfang 2020 das Bauvorhaben beginnen könne. Das Gremium votierte bei einer Gegenstimme für den Auslegungsbeschluss.

In der Einwohnerfragestunde gab es eine Anregung bezüglich des zu erwartenden Lastwagenverkehrs der Firma Blind. „Dafür holen wir uns die Expertenmeinung eines Verkehrsplaners ein, der uns die Möglichkeiten aufzeigt und misst, wie hoch der Verkehr wirklich ist. Wenn alle Daten vorliegen, soll es eine Bürgerbeteiligung geben“, sagte Lange.

Quelle: kreiszeitung.de

Rubriklistenbild: © Köhnken

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