Lernpaten bieten Grundschülern Unterstützung an

„Stadt, Land, Fluss“ zum Lernen

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Spielerisch lernen mit „Stadt, Land, Fluss“ – das macht Sarah mit ihrer Lernpatin Barbara Grossmann.

REHBURG - Von Beate Ney-Janßen. So manches Kind profitiert in der Rehburger Grundschule von den Lernpaten. Etliche Erwachsene sind gerne bereit, ehrenamtlich mit den Kindern zu arbeiten, wenn das Lernen nicht ganz so leicht geht.

Barbara Grossmann hat es schon mit ihren Enkelkindern gemacht. „Und jetzt möchte ich es eben auch für andere Kinder tun.“ Deshalb ist sie seit einem Jahr Lernpatin, schert sich nicht um Kreisgrenzen und kommt einmal pro Woche für eine Stunde aus dem schaumburgischen Wiedenbrügge in die Rehburger Grundschule, um für Kinder als Lernpatin da zu sein. Sarah ist ihr neuester Schützling. „Das macht Freude mit ihr“, sagt sie zu den Stunden mit der Viertklässlerin. So aufmerksam, so wissbegierig – da sei es schön, ihr Unterstützung zu geben. So gut, wie Sarah an diesem Tag mitgearbeitet hat, darf sie zum Ende der Stunde noch ein Spiel machen. Umfangreiches Wissen bei ‚Stadt, Land, Fluss', wenn sie gemeinsam mit Grossmann Landkarten absucht, kommt ganz nebenbei.

Acht Lernpaten sind es, die vor einem Jahr mit dieser anderen Art der Unterstützung in der Rehburger Grundschule angefangen haben. Manche betreuen ein Kind, manche zwei – je nachdem, wie viel Zeit sie haben. Norbert Rossa möchte etwas von dem zurückgeben, was er als Kind an Hilfe bekommen hat, Ingelore Aust hat zuvor schon mit Kindern der türkisch-islamischen Gemeinde in Rehburg gearbeitet und Martina Brinkhoff sagt, dass sie noch nicht allzu lange im Landkreis Nienburg lebt und auf der Suche nach einer Aufgabe war - für das, was sie dort leisten kann, nimmt sie auch gerne den recht weiten Weg von Nienburg nach Rehburg in Kauf.

Die Idee habe schon länger im Kollegium geschmort, erzählt Schulleiterin Corinna May. Die Chancen aller Kinder zu vergrößern, ihnen umkompliziert, kostenlos und direkt in der Schule zusätzliche Hilfe zu bieten, wenn es irgendwo mit dem Lernstoff nicht so gut klappt, seien Gründe gewesen. Außerdem würden die Kinder es genießen – und hier nicken alle Lernpaten eifrig – einmal pro Woche jemanden in der Schule ausschließlich nur für sich zu haben.

Das Projekt laufe gut, den Kindern gefalle es, aber mehr Mitstreiter könnten sie gut noch gebrauchen, meint May. „Kinder, die das gerne in Anspruch nehmen würden, haben wir genug“, sagt sie. Bisher kämen eben nicht alle Kinder, für die ihre Lehrer Stunden mit den Lernpaten empfohlen hätten oder bei denen auch Eltern nachfragten, in diesen Genuss.

Wer Interesse daran hat, Lernpate zu werden, kann sich mit Corinna May unter Tel. 05037/ 97 02 10 in Verbindung setzen.

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