Gandesbergen beschließt Haushalt

Gandesbergen beschließt Haushalt: Licht und Weg für Hopmanns Kamp

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Das Baugebiet Hopmanns Kamp in Gandesbergen.

Gandesbergen - Von Vivian Krause. Das liebe Geld war am Mittwochabend Thema im Gandesberger Rat. Einstimmig beschloss der mit vier von sieben anwesenden Mitgliedern stimmberechtigte Rat der kleinsten Gemeinde in der Grafschaft Hoya die Haushaltssatzung für das Jahr 2018 sowie das Investitionsprogramm bis 2021.

Die Ergebnisplanung ist nahezu ausgeglichen. In den Jahren bis 2021 sind Fehlbeträge von maximal 2.200 Euro und Überschüsse von höchstens 4.400 Euro eingeplant.

An liquiden Mitteln hatte die Gemeinde bis zum Jahresende 2016 rund 430.000 Euro. Diese Mittel werden sich voraussichtlich zum Ende des Jahres 2017 nur geringfügig vermindern. 2018 werden nach den Planungen rund 21.000 Euro verbraucht. „Wir haben in der Vergangenheit Gott sei Dank gute Zahlen gehabt“, sagte Bürgermeister Karl-Heinz Stein.

Verwaltung rechnet mit einem Überschuss von etwa 80.000 Euro

Der Jahresabschluss 2017 ist noch nicht erstellt, daher kann noch keine verbindliche Aussage über das Jahresergebnis getroffen werden. Laut Verwaltungsvertreterin Astrid Schwecke wird das Ergebnis aber gut werden. Sie rechnet mit einem Überschuss von etwa 80.000 Euro. „Das haben wir noch nie gehabt in der Höhe“, sagte sie. 

Der Grund sind Gewerbesteuereinnahmen in Höhe von 65 000 Euro. Das sei für die Gemeinde Gandesbergen „absolut spitze“. Normalerweise habe sie Einnahmen von 20.000 bis 30.000, höchstens 35.000 Euro. Die Gemeinde ist schuldenfrei und plant keine Kreditaufnahmen.

Verkaufsstart für Hopmanns Kamp Mitte Februar

„Es hat uns auch überrascht, dass die Nachfrage so dermaßen hoch ist“, sagte Schwecke mit Blick auf die Grundstücke im Wohngebiet Hopmanns Kamp. Das Erste soll Mitte Februar verkauft werden. Vier von sieben Grundstücken sind beschlossen, zwei weitere vorgemerkt. Lediglich eins steht noch ohne Interessenten da. Ansprechpartnerin ist Antje Grünhagen (Telefon 0425/1781566, E-Mail a.gruenhagen@hoya-weser.de).

Zwei weitere Baugrundstücke können laut dem Bürgermeister noch erschlossen werden. „Daher haben wir die Erweiterung der Straße in östlicher Richtung eingeplant“, sagte er. Damit meint er die kleine Stichstraße zu den zwei noch weißen Flächen hinter den Grundstücken eins und sieben (siehe Grafik). Die Grundstücksverkäufe sind laut Schwecke im Haushaltsplan noch nicht berücksichtigt.

Quelle: kreiszeitung.de

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