Damit hatten die Beamten nicht gerechnet

Liebenau: Schrottplatz im Garten 

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Der 55-jährige Eigentümer wurde ausgefordert, die Abfälle zeitnah und sachgerecht zu entsorgen.

Liebenau - Durch einen Zufall ist die Polizei in Liebenau auf sein Grundstück voller Schrott gestoßen. Diese Sammlung verstößt sogar gegen Gesetze. 

Wie die Polizei erst jetzt in einer Pressemitteilung bekannt gibt, ist einer Streife bereits am Mittwoch, 14. Februar, in der Liebenauer Waldsiedlung ein Auto aufgefallen, an dem Kennzeichen angebracht waren, die zu einem anderen Fahrzeug gehörten. 

Im Rahmen der Ermittlungen wegen Kennzeichenmissbrauchs entdeckten die Beamten einen hinter dem Haus gelegenen Garten, der offensichtlich ausschließlich zur Schrottlagerung genutzt wurde. Nachdem der zuständige Fachdienst beim Landkreis Nienburg informiert wurde, untersuchten beide Behörden den privaten Schrottplatz. 

Liebenau: Schrott soweit das Auge reicht

Im Ergebnis existierte ein Garten im eigentlichen Sinne nicht mehr, erklärt ein Polizeisprecher. Auf einer Fläche von etwa 20 mal 20 Metern wurde in etwa 1,5 Meter Höhe zusammengerechnet mehr als 100 Tonnen vorwiegend Metallschrott gelagert. 

Dieser bestand von Autoteilen bis zu Haushaltsgeräten aus nahezu allem, was aus Metall hergestellt war. Vom Landkreis Nienburg sowie der Polizei sind Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet worden, die den unerlaubten Umgang mit Abfällen sowie Verstöße nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz betreffen. Der 55-jährige Eigentümer wurde ausgefordert, die Abfälle zeitnah und sachgerecht zu entsorgen.

jom

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