Unterstützung für Liebenauer „Investitionsprojekt Soziale Integration im Quartier“

Sozialministerin Rundt übergibt Förderbescheid

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Sozialministerin Cornelia Rundt überreichte Samtgemeindebürgermeister Walter Eisner den Förderbescheid.

Liebenau - Die Samtgemeinde Liebenau hatte am Donnerstagabend allen Grund zum Jubeln, denn Cornelia Rundt, die Niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, überreichte Samtgemeindebürgermeister Walter Eisner einen Förderbescheid in Höhe von 1 052 000 Euro für das in Liebenau geplante „Investitionsprojekt Soziale Integration im Quartier“.

Mit dem Verwaltungschef freuten sich auch die Landtagsabgeordneten Grant-Hendrik Tonne und Karsten Heineking über die finanzielle Zuwendung. Eisner hatte der Ministerin das Projekt, den Umbau und die Sanierung der St. Laurentiusschule, als Bildungs- und Begegnungszentrum mit multifunktionaler und integrativer Ausrichtung vorgestellt. Das Projekt habe zum Ziel, die vielfältigen Aktivitäten aus den Bereichen Bildung, Integration und Jugendförderung zusammenzufassen. Eisner erläuterte in diesem Zusammenhang auch, dass es für Liebenau in verschiedener Weise schwierig sei, sich zukunftsfähig aufzustellen.

Eine Herausforderun sei die Integration. 49 Prozent aller Schulkinder haben einen Migrationshintergrund. Rund 40 Kinder werden ohne Deutschkenntnisse eingeschult. Eine schwierige und auch sehr spezielle Sondersituation, die dazu führe, Sprachkurse und Sprach-Kitas einzurichten. „Wir haben somit einen überdurchschnittlichen Förderbedarf, wir haben einen überdurchschnittlichen Raumbedarf für Hausaufgabenhilfe, für Sprachförderung, für Elternbetreuung. All dies war bisher nicht zentral möglich. Es ist eine wunderbare Sache, dass wir diese Aktivitäten nun zusammenfassen können“, freute sich der Samtgemeindebürgermeister.

Für die strukturschwache und auch finanzschwache Samtgemeinde sei diese Hilfe des Landes von überragender Bedeutung: „Wir können damit unser Ziel, die Bündelung von Integrationsbemühungen unter Einbezug der kommunalen Jugendarbeit, des Projektes für Betreuung europäischer Bevölkerungsgruppen und der Dokumentationsstelle Pulverfabrik als Bildungseinrichtung, erreichen.“

Zum nächsten Stichtag soll dann eine eine ergänzende Förderung in Höhe von rund 800.000 Euro beantragt werden. Die Gesamtbaukosten des Projektes werden mit zwei Millionen Euro veranschlagt, sagte Eisner. „Ihr Projekt hier in Liebenau hat uns überzeugt – deshalb kann ich ihnen heute den Förderbescheid überreichen“, sagte Rundt, die in diesem Zusammenhang erklärte, dass der Folgeförderantrag gute Chancen auf Bewilligung habe.

msa

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