DGH-Modernisierung präsentiert

Dritter Suppentag in Hassel verzeichnet Besucherrekord

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Die Besucher können zwischen 33 Suppen wählen, welche das Team vorbereitet hat.

Hassel - Käsesuppe, Lauchsuppe, Gemüsesuppe, Waldpilzsuppe, Borretschsuppe oder vielleicht doch lieber Klassiker wie Erbsen- und Kartoffelsuppe? Wer Gast beim dritten Hasseler Suppentag am Johannisplatz war, konnte wahrhaftig aus dem Vollen schöpfen und hatte die Qual der Suppenwahl: 33 verschiedene Suppen – darunter auch etliche vegetarische Varianten, hatte das engagierte Team gekocht und die Bevölkerung eingeladen, diese für den guten Zweck auszulöffeln.

Pünktlich um 12 Uhr ging das Gedränge an den Suppentöpfen los und schon eine halbe Stunde später funkten die Köche SOS, da die 250 bereitgestellten Teller und Löffel sich dem Ende zuneigten. „Der Andrang ist immens“, sagte Bürgermeister Heiko Lange freudestrahlend über die zahlreichen Suppenlöffler, die der dritten Auflage der Veranstaltung einen weiteren Teilnehmerrekord bescherten. „Im ersten Jahr haben wir rund 100 Besucher gezählt und im vergangenen Jahr etwas über 200. Diesmal, so schätze ich, werden es sicher 350 sein“, erklärte Lange. Aber das sei auch nicht weiter verwunderlich, da sich sowohl die Qualität der Suppen als auch die große Auswahl längst über die Gemeindegrenzen hinaus herumgesprochen hätten, sodass auch etliche Leute von außerhalb gekommen waren. Sogar ein paar Radwanderer und Spaziergänger hatten trotz regnerischer Witterung einen Zwischenstopp eingelegt.

„Unser primäres Ziel war und ist, die Menschen aus dem Dorf zusammenzubringen“, erzählte Manuela Schröder, eine der Frauen, die vor vier Jahren die Idee vom Suppentag an die Gemeinde herangetragen hat. Zugegeben, sie hatten die Idee ein bisschen geklaut. Die Damen hatten nämlich vorab über den Tellerrand von Hassel nach Wechold geblickt, wo eine ähnliche Veranstaltung bereits sehr erfolgreich lief. „Wir haben aber am Konzept ein wenig gefeilt und es für uns passend gemacht“, erzählte Schröder. Inzwischen, so ihre Vermutung, habe sich der Suppentag in Hassel aber bereits derart kultiviert, dass sie aus der Nummer in den kommenden Jahren nicht mehr herauskommen.

Im neuen Sitzungssaal: Bürgermeister Heiko Lange (links) und sein Stellvertreter Joachim Braun finden nur lobende Worte für die Arbeit von Architektin Corinna Bruns.

Wenngleich von der Gemeinde auch mit einer Finanzspritze flankiert, sollen die Einnahmen der Aktion wie in den Jahren zuvor wieder ausschließlich dem guten Zweck dienen. Heiko Lange: „Diesmal werden zu gleichen Teilen die Tanzsparte im TSV Hassel, die Jugendhilfeeinrichtung Jazz und die Ligamannschaft des örtlichen Schützenvereins bedacht.“

Tag der offenen Tür

Parallel zum Suppentag hatten Interessierte die Möglichkeit, dass in der Nähe befindliche Dorfgemeinschaftshaus zu besichtigen. Dieses ist zwar nicht mehr neu, doch aufwendige Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen haben das 1962 erbaute Gebäude zukunftstauglich gemacht.

3. Hasseler Suppentag

 © Christel Niemann
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„Das Dorfgemeinschaftshaus soll und muss weiter Mittelpunkt von Hassel bleiben“, erklärten Bürgermeister Heiko Lange und sein Stellvertreter Jens Braun. Bereits seit Jahren werde immer wieder in das Gebäude investiert, das vor allem als innerörtliche Begegnungsstätte ein unverzichtbarer Bestandteil der Dorfkultur sei. „Die Nachfrage, den Saal zu mieten, ist groß. Auch die Kurse im Yoga-Raum sind ausgebucht, der Raum für die Kindertanzgruppe im Obergeschoss wird gut genutzt,“ erklärte Lange. Im Einzelnen verwies er auf Maßnahmen wie die Neugestaltung- und Vergrößerung von Saal und Terrasse, Yoga-Raum und Spiegelsaal im Obergeschoss, die neuen Fußböden im Gebäude, die umfangreichen Malerarbeiten und die Nachnutzung der ehemaligen Wäscherei, die nach Abschluss der Umbauarbeiten das Sitzungszimmer des Gemeinderats und das Bürgermeisterbüro beherbergt. „Es ist toll geworden“, lobte Lange die Arbeit von Architektin Corinna Bruns aus Gandesbergen, die das umfangreiche Projekt verantwortet hat. „So reibungslos und unkompliziert hat bislang noch selten eine derartige Zusammenarbeit funktioniert“, schwärmte Lange und verteilte auch an die Verwaltung der Stadt Hoya Komplimente bezüglich der konstruktiven Zusammenarbeit. Demnach ist alles perfekt? „Nein, das sicher nicht“, wiegelt Lange mit Blick auf die Ziele der Agenda Hassel 2030 ab. „Es gibt noch einiges zu tun.“

Quelle: kreiszeitung.de

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