Spendenlauf mit Typisierungsaktion am 2. Juli

Marion-Dönhoff-Gymnasium lädt zum Helfen ein

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Schulleiter Lutz Kulze-Meyer (ganz links), die Schüler des 10. Jahrgangs und Lehrer Martin Reuss hoffen auf gute Beteiligung bei der Typisierungsaktion, zu der alle Nienburger eingeladen sind.

Nienburg - Wanderausstellung, Projekttag und Spendenlauf – das stellen derzeit Schüler des Marion-Dönhoff-Gymnasiums in Nienburg gemeinsam mit Lehrer Martin Reuss und Schulleiter Lutz Kulze-Meyer auf die Beine.

Schon seit Langem plane Kulze-Meyer, ein gemeinschaftsstiftendes Ereignis ins Schulleben zu integrieren. Dass sich jetzt alles um das Thema Krebs dreht, läge auch daran, dass ein Lehrer aus dem Kollegium der Krankheit erlag. Die Schüler sollen mit den Projekten für das Thema sensibilisiert werden, erklärt Kulze-Meyer.

Am 28. Juni gibt es daher einen Projekttag, an dem die Schüler sich schon vorab intensiv mit dem Thema auseinandersetzen. Dabei beschäftigen sich die MDG-ler aller Klassenstufen nicht nur mit den Immunbiologischen Grundlagen, sondern auch mit Krebs in Kunst, Geschichte und Religion. „Die Schüler sollen komplett mit eingebunden sein und die Zehntklässler sollen dann auch eine unterrichtende Rolle übernehmen“, erklärt Lehrer Martin Reuss. Unterstützt wird die Schule dabei von der Deutschen Stammzellspender Datei (DSD), die ergänzend zu den Schülerprojekten in der Schule auch eine Wanderausstellung installiert. Die Ausstellung, die am 24. Juni eröffnet wird, soll unter anderem über den Spendevorgang aufklären und vor allem die Angst vor einer Spende nehmen. „Die Horrorgeschichten über große Nadeln halten sich ja immer noch hartnäckig und das mag sicherlich einige vom Spenden abhalten“, sagt Kulze-Meyer.

Am 2. Juli folgt ein ganztägiger Spendenlauf, bei dem sich jeder Läufer einen „Sponsor“ sucht, der für jede gelaufene Runde um den Stadtgraben einen vorher vereinbarten Betrag spendet. Auf den Laufkarten werden für jede Runde Stempel gesammelt. Zudem gibt es die Möglichkeit, sich kostenlos typisieren zu lassen. „Dazu sind nicht nur die Schüler, Lehrer und Eltern eingeladen, sondern ganz Nienburg. Je mehr Spender, desto besser. Das soll nicht nur etwas für die Schule sein, das ist für alle“, sagt der Schulleiter.

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