Zustimmung des Maschinenrings Rotenburg-Verden steht aus

Maschinenring Asendorf-Bruchhausen-Hoya spricht sich für Fusion aus

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Geschäftsführer Thomas Christeleit berichtete aus dem Geschäftsjahr 2016.

Bücken - Von Horst Friedrichs. „Maschinenring Mitte-Niedersachsen“ – dieser zukunftsträchtige Name wurde am Montagabend aus der Taufe gehoben.

Während der Jahresmitgliederversammlung des bisherigen Maschinenrings Asendorf-Bruchhausen-Hoya und Umgebung fiel mit großer Mehrheit der Beschluss zur Verschmelzung mit dem Maschinenring Rotenburg-Verden. Lediglich fünf Enthaltungen wurden im vollbesetzten Saal des Land-gut-Hotels Thöle in Bücken gezählt; Gegenstimmen gab es nicht.

Zustimmung aus Rotenburg noch notwendig

„Es geht um die Zukunftsausrichtung“, umriss der Vorsitzende Hans-Jasper von Arenstorff (Marklohe) den Grund für die Fusion der beiden Maschinenringe. „Außerdem soll der weitere Bestand gewährleistet werden.“

Dem in Bücken verabschiedeten Verschmelzungsvertrag muss nun noch der Vertragspartner Maschinenring Rotenburg-Verden zustimmen. Das soll am Mittwoch während dessen Mitgliederversammlung geschehen.

Der Notar Uwe Jankowski (Hoya) beurkundete den Verschmelzungsvertrag.

Von Arenstorff begrüßte als Versammlungsteilnehmer mehrere Ehrengäste und Mitglieder vom Fusionspartner. Geschäftsführer Thomas Christeleit erläuterte die Grundlagen des Verschmelzungsvertrags, aus dem der neue „Maschinenring Mitte-Niedersachsen“ hervorgehen wird. Christeleit würdigte die Leistungen der Geschäftsstellen-Mitarbeiter in Wittorf (bei Visselhövede) und Schweringen. Beide Geschäftsstellen sollen bestehen bleiben; der Fortbestand der Geschäftsstelle Schweringen, so Christeleit, sei ihm wichtig. Sitz des neuen Maschinenrings soll Rotenburg (Wümme) sein, sagte Notar Uwe Jankowski (Hoya), der die Beschlussfassung über den Verschmelzungsvertrag beurkundete.

Dem Maschinenring Rotenburg-Verden gehören derzeit 959 Mitglieder an; die aktuelle Mitgliederzahl des Maschinenrings Asendorf-Bruchhausen-Hoya beträgt 549.

Der Vorstand des neu gebildeten „Maschinenrings Mitte-Niedersachsen“ wird 18 Mitglieder umfassen; davon kommen 12 aus dem Bereich Rotenburg-Verden und 6 aus der hiesigen Region.

2016 von den Fusionsvorbereitungen geplant

Am Montagabend wurde in Bücken ein geschäftsführender Vorstand gewählt, der am Donnerstag von der Mitgliederversammlung des Maschinenrings Rotenburg-Verden ebenfalls gewählt werden soll. Einstimmig wurde Rolf Behrens (Abbendorf) zum Vorstandsvorsitzenden gewählt. Erster Stellvertreter wurde Hans-Jasper von Arenstorff (Marklohe) bei einer Enthaltung. Zum zweiten Stellvertreter wurde Dirk Gieschen (Quelkhorn) einstimmig gewählt sowie zum dritten Stellvertreter Matthias Hoops (Scheeßel) einstimmig.

In seinem Geschäftsbericht über das vergangene Jahr erinnerte Thomas Christeleit unter anderem an die Kündigung von Geschäftsführer Carsten Meyer, an die Einstellung von Eike Müller (Westen) sowie an die umfangreichen Fusionsvorbereitungen.

Kassenvoranschlag sieht leichtes Plus für 2017 vor

Ausführlich beschrieb Christeleit die geschäftlich bedeutenden Details des Jahres 2016, darunter dessen Verrechnungswerte von 2,49 Millionen Euro (2015: 3,12) beim Maschinenring und 2,16 Millionen Euro (2015: 1,69) bei der Magnus GmbH.

Der Kassenbericht ergab Einnahmen von mehr als 180.000 Euro und Ausgaben von knapp 173.000 Euro. Kassenprüfer Jörg Kehlbeck von der Volksbank Aller-Weser bescheinigte dem Maschinenring Asendorf-Bruchhausen-Hoya eine gute Kassenführung. Vorstand und der Geschäftsführung wurden einstimmig Entlastung erteilt.

Der Kassenvoranschlag für 2017 sieht nach den Worten von Geschäftsführer Christeleit 842.000 Euro Einnahmen und 833.000 Euro Ausgaben vor. Für den neuen Maschinenring werden die Beitragssätze und Provisionen des bisherigen Maschinenrings Rotenburg-Verden übernommen.

Quelle: kreiszeitung.de

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