Ministerpräsident zu Gast in Eystrup

McAllister: Verlängern Sie meinen Vertrag

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CDU-Ministerpräsident David McAllister.

Eystrup - Rund 100 Stunden vor der Landtagswahl am Sonntag haben die CDU-Landtagsabgeordneten Johann-Heinrich Ahlers und Karsten Heineking gestern Nachmittag den niedersächsischen Ministerpräsidenten David McAllister im Gasthaus Parrmann in Eystrup begrüßt.

Der hiesige MdL Jan Ahlers (rechts) begrüßte David McAllister (Mitte) und MdL Karsten Heineking aus Warmsen zur Veranstaltung „100 Stunden vor der Wahl“.

„Seit 2003 hat sich im Landkreis Nienburg viel getan, wir haben nach der Abwahl der rot-grünen Landesregierung viele Dinge angepackt und die Ärmel hochgekrempelt“, sagte der Chef der Landesregierung im voll besetzten Saal. Besonders die Politik der SPD kritisierte er immer wieder. „Vor zehn Jahren befand sich Niedersachsen bei den Arbeitslosenzahlen und bei den Unterrichtsausfällen auf einem Abstiegsplatz“, sagte der CDU-Politiker, der das Amt des Ministerpräsidenten im Juli 2010 von Christian Wulff übernommen hatte.

Er bat die Anwesenden, seinen Vertrag als Regierungschef über die Landtagswahl hinaus mithilfe ihrer Stimme zu verlängern.

Dabei gab er sich als Kenner des Landkreises und der Belange seiner Einwohner. „Auch der Bahnübergang in Eystrup gehört zu Niedersachsen, als Ministerpräsident muss man sich in jedem Ort auskennen“, sagte McAllister. Einen Dank für ihren Einsatz vor Ort richtete er an Johann-Heinrich Ahlers und Karsten Heineking sowie an die Unternehmen für ihre Unterstützung beim Voranbringen von Niedersachsen und dem Kreis Nienburg.

Auch der vierspurige Ausbau der Bundesstraße 6 von Nienburg nach Neustadt sei ein Schritt nach vorne gewesen. Nun will McAllister den Ausbau nach Bremen vorantreiben.

Ahlers wandte sich ebenfalls an die vielfältig aktiven und engagierten Menschen, die verantwortungsvoll an der Gestaltung des ländlichen Raumes teilnehmen.

David McAllister griff darüber hinaus drei Themen auf, die bei seiner Arbeit auch in Zukunft eine große Rolle spielen sollen. Mit der CDU werde es eine stabile Regierung geben, die sich überall für eine schulpolitische Vielfalt einsetzen, die Energiewende mit Blick auf die Förderung von Forschung vorantreiben und 2017 erstmals seit Bestehen Niedersachsens einen Haushalt ohne neue Schulden vorlegen wird. · kom

Quelle: kreiszeitung.de

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