Sicherheit der Bürger sei wichtig

Mögliche Absage des Hoyaer Weserfrühlings wegen des Corona-Virus

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Hoya - „Wir werden kurzfristig entscheiden müssen“, sagt Uwe Back, Fachbereichsleiter des Bürgerservices der Samtgemeinde, auf die Frage, ob der für den 4. April von der Fördergemeinschaft geplante Weserfrühling in der Stadt Hoya stattfinden kann.

Es sei zu beobachten, wie sich die Lage im Zusammenhang mit der Verbreitung des Corona-Virus in der nächsten Zeit entwickelt. Mit einer verbindlichen Aussage darüber, ob der Weserfrühling durchgeführt werden kann, rechnet Uwe Back Ende März. 

„Sollte in den nächsten Tagen etwas Gravierendes passieren, dann natürlich schon früher“, erklärt der Samtgemeinde-Mitarbeiter. Zunächst einmal würden die Planungen wie gehabt weiterlaufen. Er habe mit dem Gesundheitsamt des Landkreises Nienburg telefoniert und halte weiterhin Kontakt. 

Hoya: Mögliche Absage des Weserfrühlings wegen Corona-Virus

Problem seien nicht die geöffneten Geschäfte an diesem Tag, sondern der Flohmarkt als Publikumsmagnet. Mehrere tausend Personen würden dort auf die Jagd nach Schnäppchen gehen. Diese im Fall einer Corona-Infizierung zu einem späteren Zeitpunkt wieder ausfindig zu machen, sei schlichtweg unmöglich. 

Grundsätzlich gelte laut Uwe Back die Maxime, dass die Sicherheit der Bürger wichtiger sei als die Veranstaltung selbst. „Sicherheit geht vor“, sagt auch Eve Baranek, Schriftführerin der Fördergemeinschaft Hoya, auf Nachfrage. Sollten von offizieller Stelle Bedenken aufkommen, würde die Fördergemeinschaft den Weserfrühling absagen. 

Diejenigen, die bereits einen Flohmarktstand reserviert haben, erhalten dann ihr Geld zurück, meint Baranek. „Es wäre gut, wenn die 150 bis 200 Standinhaber sich selber über die Medien darüber erkundigen, ob die Veranstaltung stattfindet“, sagt sie. Die Fördergemeinschaft könne es nicht leisten, alle anzurufen und darüber zu informieren.

Erste Corona-Virus-Patienten im Landkreis Nienburg

Dass es bereits Conona-Virus-Patienten im Landkres Nienburg gibt, hat am Mittwoch die Kreisverwaltung berichtet. Zwei erwachsene sind mit Symptomen aus dem Skiurlaub in Tirol zurückgekehrt. Es gehe den Patienten soweit gut, berichtete die zuständige Amtsärztin. 

reg/jom

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