Hilfe für Meppen 

Einsatzkräfte aus dem Landkreis Nienburg beim Moorbrand

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Die Kreisnienburger Einsatzkräfte sind in Meppen angekommen.

Nienburg/Meppen - Von Uwe Schiebe. Der Moorbrand in Meppen im Emsland ist immer noch nicht gelöscht, aber die Lage ist entspannt. Auch Einsatzkräfte aus dem Landkreis Nienburg helfen jetzt bei den Löscharbeiten.

Am Mittwochnachmittag traf beim Landkreis Nienburg ein Amtshilfeersuch der Bundeswehr bezüglich des Moorbrandes ein. 

Kreisbrandmeister Bernd Fischer und seine Stellvertreter Volker Brinkmann und Ralf Tiedemann informierten die Gemeindebrandmeister und stellten eine Truppe von etwa 30 Einsatzkräften zusammen. Angefordert wurden fünf Tanklöschfahrzeuge, sowie ein Einsatzleitwagen und ein Mannschaftstransportwagen (MTW). 

Die Kreisnienburger Einsatzkräfte sind in Meppen angekommen.


In den frühen Morgenstunden am Donnerstag, um 3 Uhr war für die Tanklöschfahrzeuge Husum, Leese, Liebenau, Lichtenhorst und Hoya, sowie für die Technische Einsatzleitung und sechs Kameraden aus der Samtgemeinde Marklohe Treffpunkt an der Feuerwehr Technischen Zentrale in Nienburg. 

Im Konvoi ging es dann unter Leitung des Brandabschnittsleiter Nord, Volker Brinkmann und dem Kreisbereitschaftsführer Nord, Torsten Meyer ins Einsatzgebiet bei Meppen. Um 6 Uhr meldete sich die Nienburger Delegation einsatzbereit.

Die Kreisnienburger Einsatzkräfte sind in Meppen angekommen.


Katastrophenfall aufgehoben

Während die Kreisnienburger Feuerwehrleute ausgerückt sind, um bei den Löscharbeiten zu helfen, atmet der Landkreis Emsland etwas auf. Landrat Reinhard Winter  hat den am vergangenen Freitag ausgerufenen Katastrophenfall am Donnerstag um 9.20 Uhr aufgehoben. Die Einsatzkräfte hätten den Brand zunehmend eingedämmt, sagte der Landrat. Ein Übergreifen des Brandes auf angrenzende Gemeinden drohe nicht mehr. Der Katastrophenfall war vor einer Woche ausgerufen worden, weil durch Wind und Funkenflug befürchtet worden war, dass die Flammen angrenzende Wälder und Siedlungen in Gefahr bringen könnten. 

Rund 1600 Einsatzkräfte waren zum Bekämpfen des Brandes zusammengezogen worden, den die Bundeswehr mit Raketentests ausgelöst hatte. Den Feuerwehrkräften sei es gelungen, die Zahl der unterirdischen Glutnester und Brände an der Oberfläche des Moors kontinuierlich zu verringern, sagte der Referatsleiter im Innenministerium, Alexander Götz, bei der Innenausschuss-Sitzung des Landtags am Donnerstag. 

Außerdem sei es an bereits abgelöschten Stellen nicht erneut zu Bränden gekommen. Dies habe die Bundeswehr beim Überfliegen des Geländes mit Drohnen und Tornado-Jets festgestellt. Wie Bundeswehr-Brandchef Andreas Sagurna vor Ort sagte, sei die Nacht zum Donnerstag die bislang ruhigste Nacht gewesen, es wurden nur oberflächennahe Feuer entdeckt. Die Lage sei deutlich entspannt.

Sabotage behindert Arbeiten

Unterdessen behinderte Sabotage die Arbeit der Feuerwehrkräfte. "Es ist wieder ein Feuerwehrschlauch beschädigt worden", sagte der Bundeswehr-Brandchef. Es sei ein Schlauch direkt an der Kupplung eingeschlitzt worden. Über mögliche Täter wolle er nicht spekulieren. "Ich finde es nur unfair gegenüber den Helfern." Bereits am Vortag hatte die Bundeswehr einen möglichen Sabotage-Fall gemeldet. An Wasserschläuchen wurde ein Defekt festgestellt. Die Feldjäger wollten das Gelände engmaschiger bewachen.

Bilder vom Moorbrand in Meppen

Moorbrand
Thomas Groeters (l-r), Oberst Kommandeur, und Andreas Sagurna, Leiter Zentrum Brandschutz der Bundeswehr, sprechen bei einer Pressekonferenz auf dem Gelände der Wehrtechnischen Dienststelle (WTD) 91. © dpa
Grüne fordern Moorbrand-Krisenstab
Auf einem Testgelände der Bundeswehr stehen seit mehr als zwei Wochen fünf Hektar Moorland in Brand. © dpa
Moorbrand Satellitenbild
Das am 19.09.2018 zur Verfügung gestellt Satellitenbild des Wettersatelliten Suomi NPP (Suomi National Polar-orbiting Partnership) zeigt, dass aus 800 Kilometern Entfernung noch die Rauchwolken vom Moorbrand bei Meppen zu sehen ist. © dpa
Der Moorbrand auf einem Bundeswehr-Schießplatz im niedersächischen Meppen hat am Dienstagabend für starken Brandgeruch in weit entfernten Regionen gesorgt. © nonstopnews
Der Moorbrand auf einem Bundeswehr-Schießplatz im niedersächischen Meppen hat am Dienstagabend für starken Brandgeruch in weit entfernten Regionen gesorgt. © nonstopnews
Der Moorbrand auf einem Bundeswehr-Schießplatz im niedersächischen Meppen hat am Dienstagabend für starken Brandgeruch in weit entfernten Regionen gesorgt. © nonstopnews
Der Moorbrand auf einem Bundeswehr-Schießplatz im niedersächischen Meppen hat am Dienstagabend für starken Brandgeruch in weit entfernten Regionen gesorgt. © nonstopnews
Der Moorbrand auf einem Bundeswehr-Schießplatz im niedersächischen Meppen hat am Dienstagabend für starken Brandgeruch in weit entfernten Regionen gesorgt. © nonstopnews
Der Moorbrand auf einem Bundeswehr-Schießplatz im niedersächischen Meppen hat am Dienstagabend für starken Brandgeruch in weit entfernten Regionen gesorgt. © nonstopnews
Der Moorbrand auf einem Bundeswehr-Schießplatz im niedersächischen Meppen hat am Dienstagabend für starken Brandgeruch in weit entfernten Regionen gesorgt. © nonstopnews
Der Moorbrand auf einem Bundeswehr-Schießplatz im niedersächischen Meppen hat am Dienstagabend für starken Brandgeruch in weit entfernten Regionen gesorgt. © nonstopnews
Der Moorbrand auf einem Bundeswehr-Schießplatz im niedersächischen Meppen hat am Dienstagabend für starken Brandgeruch in weit entfernten Regionen gesorgt. © nonstopnews
Der Moorbrand auf einem Bundeswehr-Schießplatz im niedersächischen Meppen hat am Dienstagabend für starken Brandgeruch in weit entfernten Regionen gesorgt. © nonstopnews
Mehr als 1000 Einsatzkräfte bei Moorbrand in Meppen
Auf einem Testgelände der Bundeswehr stehen seit mehr als zwei Wochen fünf Hektar Moorland in Brand. © dpa
Expertin für Schadstoffmessungen in Nähe von Moorbrand
Auf einem Testgelände der Bundeswehr stehen seit mehr als zwei Wochen fünf Hektar Moorland in Brand. © dpa
Moorbrand bei Meppen
Auf einem Testgelände der Bundeswehr stehen seit mehr als zwei Wochen fünf Hektar Moorland in Brand. © dpa
Moorbrand
Auf einem Testgelände der Bundeswehr stehen seit mehr als zwei Wochen fünf Hektar Moorland in Brand. © dpa
Moorbrand
Auf einem Testgelände der Bundeswehr stehen seit mehr als zwei Wochen fünf Hektar Moorland in Brand. © dpa
Auf einem Testgelände der Bundeswehr stehen seit mehr als zwei Wochen fünf Hektar Moorland in Brand. © dpa
Moorbrand
Moorbrand © dpa
Moorbrand
Blick auf die Zufahrt zur Wehrtechnischen Dienststelle (WTD) 91. © dpa
Moorbrand
Landrat Reinhard Winter (CDU) spricht bei einer Pressekonferenz in der Kreisverwaltung. © dpa
Moorbrand
Nach Raketentests schwelt auf einem Testgelände der Bundeswehr seit mehr als zwei Wochen ein Feuer in einem Moorgebiet. © dpa
Verteidigungsministerin bei Moorbrand auf Bundeswehr-Testgelände
Nach Raketentests schwelt auf einem Testgelände der Bundeswehr seit mehr als zwei Wochen ein Feuer in einem Moorgebiet. © dpa
Moorbrand
Nach Raketentests schwelt auf einem Testgelände der Bundeswehr seit mehr als zwei Wochen ein Feuer in einem Moorgebiet. © dpa
Moorbrand
Nach Raketentests schwelt auf einem Testgelände der Bundeswehr seit mehr als zwei Wochen ein Feuer in einem Moorgebiet. © dpa
Moorbrand
Nach Raketentests schwelt auf einem Testgelände der Bundeswehr seit mehr als zwei Wochen ein Feuer in einem Moorgebiet. © dpa
Moorbrand
Nach Raketentests schwelt auf einem Testgelände der Bundeswehr seit mehr als zwei Wochen ein Feuer in einem Moorgebiet. © dpa
Moorbrand
Nach Raketentests schwelt auf einem Testgelände der Bundeswehr seit mehr als zwei Wochen ein Feuer in einem Moorgebiet. © dpa
Moorbrand
Nach Raketentests schwelt auf einem Testgelände der Bundeswehr seit mehr als zwei Wochen ein Feuer in einem Moorgebiet. © dpa
Moorbrand
Nach Raketentests schwelt auf einem Testgelände der Bundeswehr seit mehr als zwei Wochen ein Feuer in einem Moorgebiet. © dpa
Moorbrand
Nach Raketentests schwelt auf einem Testgelände der Bundeswehr seit mehr als zwei Wochen ein Feuer in einem Moorgebiet. © dpa



Text enthält Material der dpa

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