Schüler ziehen nach 15 Monaten im Containerdorf zurück an die Lange Straße

„Neue Schule, neues Haus“

Mit Bollerwagen und Klassen-Schildern ausgerüstet wanderten die Schüler durch Hoya und erzeugten viel Aufsehen.
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Mit Bollerwagen und Klassen-Schildern ausgerüstet wanderten die Schüler durch Hoya und erzeugten viel Aufsehen.

Hoya - Von Rebecca GöllnerNoch sind nicht alle Arbeiten abgeschlossen und Kartons ausgepackt. Dennoch war es gestern nach einer 15 Monate langen Übergangs- und Bauzeit endlich soweit: Die Hoyaer Grundschüler zogen vom Containerdorf an der Rudolf-Harbig-Straße zurück in ihre neue alte Schule an der Langen Straße.

Pünktlich um 8.15 Uhr startete der Tross aus Schülern, Eltern und Lehrern am Containerdorf. Der Spielmannzug Grafschaft Hoya sorgte für die richtige Marschmusik und die Polizei sperrte teilweise die Straßen ab, um den Weg der Grundschülern zu sichern.

Bunte Plakate, Bollerwagen und lautes Stimmengewirr kündigten die Kinderschar schon von Weitem an, sodass viele Hoyaer Einwohner einen Blick vor die Haustür warfen. Die Schüler dankten ihnen mit einem fröhlichen Winken.

An der neuen Schule angekommen, brachten alle gemeinsam ein Ständchen. Aus voller Brust sangen sie: „Neue Schule, neues Haus, du siehst richtig super aus!“ Das konnte auch Samtgemeindebürgermeister Detlef Meyer nur unterstützen, der es sich nicht nehmen ließ, die Schüler und ihre Lehrer an der Langen Straße zu begrüßen.

„Es ist toll, euch hier nach 15 Monaten Bauzeit begrüßen zu können“, sagte Meyer. Es seien nicht immer einfache Monate gewesen, gerade im Winter. „Deshalb freut es mich umso mehr, dass Architektin Renate Schumacher Wort gehalten hat“, erklärte Meyer. Er sei glücklich, dass es in Hoya jetzt so einen starken Primarbereich gebe. „Und nach den Sommerferien starten wir dann auch mit der Ganztagsschule“, beschrieb Meyer einen wichtigen Grund für den Neubau der Schule.

Ihre Erleichterung sah man auch Schulleiterin Anne Wasner an, die sich vor allem bei ihren Kollegen bedankte. „Das war schon eine einmalige Leistung“, sagte sie. Hunderte von Kisten hätten vor mehr als einem Jahr gepackt werden müssen. „Zwei Gebäude, die bis unter das Dach gefüllt waren, mussten in Kartons verstaut werden“, sagte Wasner. Das habe einige Zeit in Anspruch genommen. „Das kann man sich gar nicht vorstellen, aber ich habe Statistik geführt“, scherzte sie. Als Dankeschön gab es eine Rose für die Kolleginnen. „Es schön, dass wir das zusammen durchgehalten haben“, sagte die Schulleiterin nicht ohne Stolz.

Im Anschluss an die Begrüßung durften die Grundschüler dann erstmals ihre neuen Klassenräume erkunden. Mit äußerster Vorsicht betraten sie die Räumlichkeiten, schauten sich neugierig um und fanden ganz schnell ihre Plätze in der neuen alten Schule.

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