"W31" in Dienst genommen

Neues Boot für die Wasserschutzpolizei Nienburg

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Freuen sich über den neuen „Silberpfeil“ (von links): Frank Kreykenbohm, Leiter der PI Nienburg/Schaumburg, Harald Bormann, Leiter der Wasserschutzpolizei, Johann Kühme, Polizeipräsident der Polizeidirektion Oldenburg und Uwe Lührig, Polizeipräsident der Polizeidirektion Göttingen.

Nienburg - Von Janina Stosch. Rasanten Verbrecherjagden auf dem Wasser steht nun nichts mehr im Wege: Das neue Streifenboot der Wasserschutzpolizei erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 90 Kilometer pro Stunde.

Zwei 100 PS-Motoren treiben das neue Streifenboot der Wasserschutzpolizei (WSP) Nienburg an. Die „W31“ des Typs Tinn-Silver erreicht damit eine Höchstgeschwindigkeit von 90 Stundenkilometern. Das Boot, welches 2020 gebaut wurde, besteht aus Aluminium und bringt stolze 2,3 Tonnen auf die Waage.

„Damit sind die Kollegen bestens ausgestattet“, sagt Uwe Lührig, Polizeipräsident der Polizeidirektion Göttingen, zu der die Polizeiinspektion (PI) Nienburg / Schaumburg gehört. 

Harald Bormann am Steuer.

Das alte Streifenboot ist bereits seit 2018 wegen eines Defekts außer Dienst. Die „W31“ ergänzt nun das 16 Meter lange Streckenboot der WSP und ermöglicht durch Geschwindigkeit und Wendigkeit einen vielseitigen Einsatz. Seinen Kollegen wünschte Lührig „allzeit gute Fahrt und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel.“

Johann Kühme, Polizeipräsident der Polizeidirektion Oldenburg überreichte schließlich Schlüssel, Bordbuch und Flagge an Harald Bormann, Leiter der WSP, bevor das Boot dann nach seemännischer Tradition mit einer kleinen Sektdusche durch die dreijährige Leni getauft wurde. 

Vor der ersten Fahrt wird die Flagge befestigt.

Auch Frank Kreykenbohm, Leiter der PI, betonte, welche Bedeutung und Notwendigkeit die Wasserschutzpolizei im Binnenland habe. „Wir sind froh, dass wir die WSP haben. Die Beamten kümmern sich um zahlreiche Sachverhalte. Ob Havarien, betrunkene Schiffsführer oder Sicherung von Beweismitteln.“

Die PI Nienburg / Schaumburg ist eine der wenigen Dienststellen in Niedersachsen, die über eine Wasserschutzpolizeistation verfügt. Diese ist auf der Weser, Aller, Hamme und dem Dümmer See für rund 380 Kilometer Wasserstrecke zuständig. 

Neben der Einhaltung der Binnenschifffahrtsvorschriften gehören Verfolgung von Straftaten und Gefahrenermittlung und -abwehr im Bereich Umweltschutz zum Aufgabengebiet der zwölf Beamten, die in Nienburg ihren Dienst versehen.

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