Industriegebiet lädt zum Tag der offenen Tür

Firmen bei buntem Fest entdecken

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Planen gemeinsam das Industrieparkfest (von links): Matthias Unger (Industriepark Nienburg), Sarah Öhlschläger-Kruse (PB Gelatins), Marcel Biermann (Ardagh Group), Ivonne Ratajczak (Feralco), Marc Kuhlenkamp (Kläranlage Stadt Nienburg/Weser), Heike Gerhold (Ardagh Group), Marina Galuschke (H.B. Fuller), Lars Wiebrock, Ludger Bückers (beide Chr. Hansen), Christina Thomas (Wirtschaftsförderung Stadt Nienburg/Weser) und Trevor Bromage (BASF).

Nienburg - Von Johanna Müller. An diesen Rat sollten sich die Besucher des Industrieparkfestes halten: „Wer etwas erleben möchte, sollte feste Schuhe anziehen“, rät Organisator Matthias Unger vom Standortbetreiber Industriepark. Und es gibt viel zu erleben: Einmal durchs Gewerbegebiet im Nienburger Stadtteil Nordetor erstreckt sich das Fest am Sonntag, 19. August, von 11 bis 17 Uhr bei dem mehrere Firmen ihre Türen und Tore öffnen, um zu zeigen, was dahinter eigentlich passiert.

Damit die Gäste auch sicher durch die Fabriken kommen, seien geeignete Schuhe für einen Besuch sinnvoll. Damenschuhe mit Absätzen könnten nämlich hinderlich sein, weiß Elektroingenieur Unger. Weitere Sicherheitshinweise werden die jeweiligen Betriebe dann vor Ort bekannt geben.

Monatelang hat Unger gemeinsam mit einemOrganisationsteam das große Fest vorbereitet. Zuletzt wurde gemeinsam ein Rundweg erstellt. Wer den Schildern folgt, sollte an allen Attraktionen im Industriepark und drum herum vorbeikommen. Die etwa 2,5 Kilometer lange Strecke sei für jeden machbar, versprechen die Planer. Schließlich gebe es viele Stopps und auch Verpflegung auf dem Weg. 

Rallye mit vielen Fragen 

Für diese sorgt Gastronom Benjamin Michaelis mit seinem Team sowie die Lebenshilfe, die Kaffee und Kuchen anbietet. Langweilig wird es in jedem Fall nicht. Denn während des Rundgangs können die Gäste an einer Rallye teilnehmen. An verschiedenen Stationen gibt es Fragen zu beantworten – wer mitmacht, hat die Chance auf tolle Preise. Die Gewinner werden um 16.30 Uhr bekannt gegeben.

Sollten sich auf dem Rundweg oder generell während des Tages Fragen ergeben, dann stehen viele Mitarbeiter der anliegenden Unternehmen gerne zur Verfügung. Erkennbar sind diese an bunten T-Shirts mit den jeweiligen Firmenlogos drauf. „Sprechen Sie uns an, wir freuen uns, wenn wir helfen können“, appelliert Unger. Denn darum geht es an diesem Tag: Die Firmen möchten sich vorstellen und Nachbarn sowie auch Besuchern von weiter weg vermitteln, was dort hinter verschlossenen Türen produziert wird.

Ausbildungsberufe vorgestellt

Ansprechen möchten sie damit auch potenziellen Nachwuchs. Für diese Zwecke soll insbesondere ein großes Festzelt genutzt werden. Wie bei einer Messe haben die Besucher dort die Möglichkeit, direkt mit den Mitarbeitern ins Gespräch zu kommen. Dort möchten die Betriebe auch ihre Ausbildungsberufe näher vorstellen. Zudem gibt es ein buntes Musikprogramm und Aktionen für Kinder. Zu einem Einblick in ihren Betrieb laden beim Tag der offenen Tür im Industriegebeid Nord ein, die Firma H.B. Fuller, die mit Werksführungen und einer Ausstellung Einblicke in die Klebstoffproduktion gewährt.

Geöffnet wird auch die anliegende Kläranlage der Stadt Nienburg/Weser, die in Betriebsführungen besichtigt werden kann. Der Standortbetreiber Industriepark Nienburg stellt auf dem Betriebsgelände seine Ausbildungen vor und öffnet seine Werkstätten. Schwefelproduzent Flexsys präsentiert seine Produktion und bietet Rundgänge an. Beim Unternehmen Chr. Hansen geht’s ins Farblabor, wo mit natürlichen Lebensmittelfarben gearbeitet wird. Auch hier soll es Führungen geben. Diese sind ebenfalls bei den Chemieunternehmen Feralco und BASF geplant. 

Unternehmen kennenlernen 

Im großen Messezelt oder auf dem Gelände des Industrieparkes präsentieren sich zusätzlich die Nienburger Unternehmen und Organisationen: 

• Ardagh Group 

• PB Gelantins 

• Wirtschaftsförderung der Stadt Nienburg/Weser 

• Pronova BBK 

• Profiltechnik Frenzel 

• Spedition Göllner 

• Wesavi

• Mittelweser Touristik 

• Werksfeuerwehr des Industrieparks 

• Stadtteilprojekt „Nordertor – mehr als du denkst“ 

• Theater auf dem Hornwerk 

• Werbegemeinschaft Nienburg-Service 

• Nienburger Tafel 

• Fahrgastschiff Flotte Weser

Parken mit Auto und Rad

Das E-Center Lustfeld stellt den Besuchern des Industrieparkfestes am Sonntag, 19. August, seine Parkplätze zur Verfügung. Von dort aus kommen die Gäste bequem zu Fuß ins Industriegebiet. Sie nutzen dafür am besten den sogenannten Rabetunnel, der unter den Bahnschienen entlang führt. Außerdem gibt es die Möglichkeit auf dem Gelände der Ardagh Group zu parken.

Noch komfortabler haben es Radfahrer, diese können ihr Fahrzeug direkt am Werkseingang zum Industriepark an der Großen Drakenburger Straße abstellen. Dort gibt es Fahrradparkplätze. Menschen mit Behinderungen haben dort ebenfalls die Möglichkeit zu parken. Sie und ihre Begleiter dürfen die Absperrungen ignorieren und direkt zum Eingang des Industrieparks vorfahren.

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