Nienburg braucht drei neue Fahrzeuge für 544000 Euro

Großinvestition in Bauhof-Fuhrpark

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Der größte Einzelposten ist eine Großkehrmaschine für rund 240000 Euro.

Nienburg - Von Leif Rullhusen. Das ist eine ordentliche Summe: Für über einen halbe Million Euro benötigt Nienburgs Bauhof neue Fahrzeuge.

Das ist eine ordentliche Summe: Für über einen halbe Million Euro benötigt Nienburgs Bauhof neue Fahrzeuge. Eine Großkehrmaschine für 240 000 Euro, einen Lkw mit Ladekran für 195 000 Euro und einen sogenannten Mehrzweckgeräteträger mit Anbaugeräten für 109000 Euro. Insgesamt also 544 000 Euro.

Ob der Bauhof auf Einkaufstour gehen darf, muss zunächst der Bauausschuss in seiner nächsten Sitzung am Donnerstag, 20. April, und anschließend der Stadtrat entscheiden. Grundsätzlich werden sich die Gremien mit der Frage beschäftigen müssen, ob eine längere Nutzung der aktuellen Fahrzeuge aufgrund von Reparaturen auf lange Sicht nicht höhere Kosten sowie entsprechende Ausfallzeiten verursacht. „Aufgrund der enorm hohen Betriebsstunden und den starken Verschleißerscheinungen ist das Fahrzeug sehr reparaturanfällig geworden“, begründet Baubetriebshofleiterin Cornelia Riedewald in dem Verwaltungsvorschlag den Kauf einer neuen Kehrmaschine. Weitere umfangreiche Reparaturen seien abzusehen. Ähnliches gelte für den Lkw mit Ladekran sowie den Mehrzweckgeräteträger. Beide würden durch den Winterdiensteinsatz mit Streusalz zudem zahlreiche Korrosionserscheinungen aufweisen. Der Baubetriebshof rechnet bei einer weiteren Nutzung deshalb mit längeren Ausfallzeiten. Gerade im Winterdienst sei man aber auf diese beiden Fahrzeuge angewiesen, verdeutlicht Riedewald.

Im Fall der Großkehrmaschine habe die Stadtverwaltung auch eine Fremdvergabe der Reinigung geprüft, erklärt Riedel. Der hauptsächliche Nachteil dabei sei die fehlende Flexibilität. Außerplanmäßige Reinigungen wären erheblich teurer und ein direkter Zugriff auf die Maschinen würde entfallen. „Auf Beschwerden könnte der Baubetriebshof nicht schnell und unkompliziert reagieren.“

Alle drei geplanten Neuanschaffungen des Baubetriebshofes sind mit einer entsprechenden Verpflichtungsermächtigung für den Haushalt 2018 vorgemerkt. Da von der Auftragserteilung bis zur Lieferung mehrere Monate vergehen, sollten die Ausschreibungen noch in diesem Jahr erfolgen, erklärt die Bauhof-Chefin in dem Verwaltungsvorschlag

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