„Ganz anders, als der gewohnte Adventszauber“

Nienburg hat mit Weihnachtsmarkt-Planungen begonnen

Nienburg Adventszauber Weihnachten Advent
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Einen Adventszauber in gewohnter Form wird es in diesem Jahr nicht geben. Trotzdem können sich die Nienburger auf einen Weihnachtsmarkt freuen.

Nienburg - von Leif Rullhusen. Die Stadt Nienburg hat mit den Planungen für einen Weihnachtsmarkt in diesem Advent begonnen.

„Er wird aufgrund der Infektionsschutzbedingungen natürlich ganz anders aussehen, als der gewohnte Adventszauber“, erklärt Bianca Röhrig, Leiterin des Fachbereichs Sicherheit und Ordnung. „Es gibt ein erstes Grobkonzept, das wir in der kommenden Woche mit dem Landkreis abstimmen werden.“ Danach sei es möglich, genauere Angaben über die Gestaltung zu machen – zum Beispiel, ob der Markt eingezäunt oder frei zugänglich sein wird.

Der Landkreis, beziehungsweise das Kreisgesundheitsamt, ist die für die Genehmigung verantwortliche Behörde. Darauf hatten sich Vertreter von Wirtschafts- und Sozialministerium, Kommunen und Schausteller bei einem Gipfel in Hannover am Dienstag auf Landesebene geeinigt. Das Gremium beschloss, dass die Kommunen in eigener Verantwortung und in Abstimmung mit den zuständigen Gesundheitsbehörden entscheiden, wie die Vorgaben jeweils umgesetzt werden können. „Deshalb wollen wir bei den Planungen von Anfang an mit dem Landkreis an einem Strang ziehen“, betont Röhrig.

Der wartet derzeit noch auf die neue niedersächsische Corona-Verordnung sowie ein entsprechendes Rahmenhygienekonzept für Weihnachtsmärkte, berichtet Landkreissprecher Cord Steinbrecher. Das Konzept werde – laut niedersächsischem Städtetag – eine Arbeitsgruppe bis Mitte Oktober auf Grundlage bestehender Konzepte erarbeiten. Die Corona-Verordnung mit Lockerungen für Veranstaltungen soll Anfang Oktober kommen.

Steinbrecher vermutet, dass sich das neue Rahmenhygienekonzept nicht wesentlich von bestehenden unterscheiden wird. „Deshalb kann man jetzt schon in eine Grobplanung für Weihnachtsmärkte einsteigen“, ist sich der Landkreissprecher sicher. Die komplette Planung liege aber in der Verantwortung der einzelnen Gemeinden, macht Steinbrecher klar. Das Gesundheitsamt werde sich die Hygienekonzepte angucken und gegebenenfalls genehmigen, aber sie nicht mit den Veranstaltern zusammen erarbeiten.

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