Gala im Weserschlösschen

Jahresempfang der IHK gibt gute Aussichten

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Mit großem Interesse verfolgen die Gäste des Jahresempfangs den Gastvortrag

Nienburg - „Wir können mit Zuversicht in das Jahr 2018 blicken, denn die Wirtschaft ist gegenüber dem Jahr 2010 um 15 Prozent gestiegen, die Steuereinnahmen des Staates sind auf 730 Milliarden Euro angewachsen.“ Mit diesen guten Nachrichten trat Lars Schäkel, Vizepräsident der IHK Hannover, am Donnerstag beim Jahresempfang der IHK Geschäftsstelle Nienburg vor rund 250 Gäste im Weserschlösschen.

Unter den Besuchern waren Kultusminister Grant-Hendrik Tonne, die hiesigen Bundestagsabgeordneten Lisa-Marja Völlers und Maik Beermann sowie Landrat Detlev Kohlmeier und Nienburgs Bürgermeister Henning Onkes.

In seinen Ausführungen vertrat Schäkel die Auffassung, dass die Bundesrepublik im Netzausbau noch Nachholbedarf hat: „Wir sollten die gute finanzielle Situation nutzen und in den Landkreis investieren“, so Schäkel weiter. In der Bildungspolitik sollte der Vorsprung nicht verspielt werden. In den Firmen und Betrieben konnten demnach nicht alle angebotenen Ausbildungsplätze besetzt werden, bedauerte Schäkel. Einen zusätzlichen Feiertag einzuführen, lehne die IHK ab, sagte Schäkel, weil dadurch „die Wirtschaft geschwächt“ würde.

Grant-Hendrik Tonne gab in seinem Grußwort bekannt, dass die berufliche Bildung auch in Zukunft ein Ressort im Kultusministerium sei. Die Bildungspolitik dürfe nicht als Luxusgut angesehen werden, und deshalb strebe die Landesregierung eine Gebührenfreiheit an.

„Die Ausbildung ist ein Meilenstein, mit dem wir punkten können“, sagte Tonne. Die berufliche Orientierung der Schüler müsste gefördert werden. Ebenfalls sprach sich der Minister für eine wohnortnahe Beschulung aus. „Wir wollen erreichen, dass die Schulen über das schnelle Internet verfügen, denn die berufliche Bildung ist nach wie vor der Schlüssel zum Erfolg“, sagte Tonne abschließend.

Der Unternehmensberater Krischan Kuberzig aus Hamburg ging auf das Thema „Social Media und E-Commmerce“ ein. Der Referent erklärte, dass das Internet von mehr als 80 Prozent der Bevölkerung genutzt werde, wobei die mobile Nutzung des Internets stetig zunehme. In der Bevölkerung sei das Internet häufig die erste Anlaufstelle für Kommunikation und Information. Rund 100 000 Personen aus der Region seien bei Facebook angemeldet, und in den sozialen Netzwerken gebe es vielfältige Möglichkeiten, auf einige Angebote hinzuweisen. Besonders die jüngere Generation sei kein Print-Leser mehr. Auch über Social Media sei es möglich, neue Mitarbeiter zu gewinnen.

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