Landkreis in neuem Karambolage-Atlas im grünen Bereich

In Nienburg kracht es selten im Verkehr

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Unfälle sind im Landkreis Nienburg im Bundesvergleich relativ selten.

Landkreis - von Leif Rullhusen. Wer mit dem Auto über die Straßen des Landkreises Nienburg fährt, ist relativ sicher unterwegs. 

Statistisch gesehen, sind Autofahrer in dieser Region unterdurchschnittlich häufig in Schadensfälle verwickelt.

Das geht zumindest aus dem aktuellen Karambolage-Atlas hervor, den die Generali-Versicherung gestern veröffentlichte. In der Farbskala des Atlasses von rot bis dunkelgrün liegt der Landkreis Nienburg im dunkelgrünen Bereich für Regionen mit den geringsten Schadensfällen. Auf 100 Kraftfahrzeuge entfielen im vergangenen Jahr durchschnittlich 10,4 Haftpflicht-Schäden. Zum Vergleich: In Hamburg sind es 15,4 und in Berlin 15,5 Fälle. Spitzenreiter ist die Stadt Oberhausen im Ruhrgebiet mit 20 Haftpflicht-Schäden. In den bayrischen Landkreisen Bayreuth und Neumarkt in der Oberpfalz passiert mit 8,6 beziehungsweise 8,5 Schäden auf 100 Kraftfahrzeuge am wenigsten. Besonders häufig sind im Landkreis Nienburg VW- und Fiat-Modelle an Haftpflichtschäden beteiligt. Besonders selten dagegen Audi und Ford. Die durchschnittliche Schadenshöhe liegt in Nienburg bei 2478 Euro und damit im Mittelfeld. Die Schadenshäufigkeit der Geschlechter unterscheidet sich geringfügig. Etwas häufiger sind im Landkreis Nienburg Frauen die Versicherungsnehmer im Schadensfall. Das ist im Bundestrend ebenso.

Insgesamt sei die Zahl der Blechschäden in den vergangenen Jahren angestiegen, dagegen sei die Zahl der Personenschäden rückläufig, berichtet die Versicherung. „Die wichtigste Erkenntnis unserer Untersuchung: Dank verbesserter Technik und vieler Sicherheitssysteme werden nur bei weniger als 4 Prozent aller Schäden Menschen verletzt. Dies ist ein großer Erfolg, denn Personenschäden im Straßenverkehr sind oft dramatisch“, sagt Roland Stoffels, Vorsitzender der Geschäftsführung der Generali Deutschland.

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