Schwarzarbeit

Polizei warnt vor angeblichen Handwerkern

Nienburg - Die Nienburger Polizei wurde darüber informiert, dass unter anderem in der Bollmannstraße Hauseigentümer von ausländischen "Handwerkern" angesprochen würden.

Bei der Überprüfung der Personen stellten die Polizeibeamten fest, dass es sich um britische Staatsangehörige handelte, die mittels Flyern für die die Angebote einer "Global Cleaning Services" warben. Aufgrund mangelnder Gewerbegenehmigungen wurden weitere Tätigkeiten untersagt. Straftaten lagen nicht vor.

Am 27. Juni wurde einem 87-jährigen Hauseigentümer aus Eystrup eine Dachrinnensanierung angeboten. Für die dann ausgeführten Arbeiten wurde ein völlig überhöhter Preis verlangt.

Informationen werden vielleicht weitergegeben

"Das ganze Jahr über treten solche reisenden Handwerker auf, in der warmen Jahreszeit verständlicherweise vermehrt," fasst Polizeisprecher Axel Bergmann die Situation zusammen. "Wir warnen davor, solche Angebote anzunehmen. In der Regel handelt es sich um Schwarzarbeit und die ist per se verboten und unter Strafe gestellt. Daneben sind die Arbeiter nicht nach unseren Standards ausgebildet, die Arbeiten sind zumeist minderwertig, man hat keine Gewährleistung, Arbeitsschutz existiert nicht. Außerdem werden diese Tätigkeiten auch zum "ausbaldowern" genutzt, das heißt Informationen werden an andere Personen weitergegeben, die dann einbrechen", so die deutliche Warnung des Pressesprechers. 

"Der Hinweisgeber aus der Bollmannstraße hat richtig gehandelt und die Polizei informiert. So können wir die Personen überprüfen, weitere Maßnahmen ergreifen und damit möglicherweise Schlimmeres verhindern," appelliert Bergmann.

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