Las Cruces lädt zum Besuch ein

Städtepartnerschaft schaut auf das 25-jährige Jubiläum voraus

Bürgermeister Henning Onkes nahm im Rathaus das Einladungsschreiben seines Gegenparts in Las Cruces, Ken Myagishima, von Werner und Noreen Lehmann in Empfang.

Nienburg - Noreen und Werner Lehman aus Las Cruces, beide aktiv im Bereich der Städtepartnerschaften ihrer Heimatstadt, verbringen ihren diesjährigen Urlaub in Nienburg. Mit im Reisegepäck aus New Mexico hatten sie eine Einladung für Bürgermeister Henning Onkes.

Im nächsten Jahr soll er mit einer Delegation nach Las Cruces zu kommen. Anlass für den Besuch ist das 25-jährige Jubiläum der offiziellen Partnerschaft zwischen den beiden Städten. Die Beziehung zwischen der Stadt am Rio Grande und der Stadt an der Weser hatte schon einige Jahre zuvor begonnen. 

Der Nienburger Lehrer Hermann Martens hatte 1987 eine Schulpartnerschaft zwischen der Albert-Schweitzer-Schule und der Mayfield High School eingefädelt. Am 25. Juni 1991 hatte dann der Rat der Stadt Nienburg die Städtepartnerschaft mit Las Cruces beschlossen, die 1993 offiziell in Las Cruces begründet wurde. 

Herzlicher Empfang

Seitdem hat sich die Freundschaft zwischen den Schulen und Menschen der beiden Städte weiterentwickelt, regelmäßige gegenseitige Besuche finden statt, und der Austausch auf den Gebieten Sport, Kultur und Ausbildung blüht.

Entsprechend herzlich war der Empfang, der den beiden Gästen aus den USA im Rathaus bereitet wurde. In zwangloser Runde, an der neben Bürgermeister Onkes und den Lehmanns der Vorsitzende des Vereins “Nienburg – Freundschaften weltweit”, Jan Wendorf, Schriftführerin Ilona Goldt und der Leiter des städtischen Fachbereichs Kultur, Wolfgang Lange, teilnahmen, wurden der Stand der Städtepartnerschaft und die Perspektiven für die nächsten Jahre diskutiert.

Auch Jugendliche sollen mit

Wie Werner Lehmann als Beauftragter des Partnerschaftskomitees Las Cruces für die Beziehungen zu Nienburg betonte, freut man sich dort schon sehr auf den Besuch einer möglichst großen Gruppe aus Nienburg im Jubiläumsjahr, denn der letzte liege schon einige Jahre zurück.

Um auch Jugendlichen die Teilnahme an der geplanten Besuchsreise zu ermöglichen, wird an einen Zeitraum in den Ferien gedacht. „Kommt doch möglichst in den Herbstferien”, schlug Werner Lehmann (übrigens in sehr gutem Deutsch) vor, „dann ist es in unserer Wüstenstadt nicht mehr so heiß”. Abschließend stand jedoch erst einmal der Aufenthalt des amerikanischen Ehepaars in Nienburg im Mittelpunkt, für den die Verantwortlichen von “Freundschaften weltweit” ein vielfältiges Programm vorbereitet hatten.

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