Die Moderatorin der wirtschaftlichen Entwicklung

Verabschiedung von Wirtschaftsförderin Uta Kupsch

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Zum Abschied gab es neben viel Lob auch Präsente für Uta Kupsch.

Nienburg - Von Leif Rullhusen. Die WIN ohne Uta Kupsch ist in etwa so, wie Nienburg ohne Spargel. Doch genau das ist in wenigen Tagen Realität. Die Wirtschaftsförderin des Landkreises geht.

Am Donnerstag wurde die Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung des Landkreises Nienburg im Sitzungssaal des Kreistages offiziell verabschiedet. Am 31. Dezember verlässt sie Nienburg endgültig, um in ihre Heimatregion nach Brandenburg zurückzukehren. Zum Abschied würdigten Landrat Detlev Kohlmeier, der Vorsitzende der WIN-Gesellschafterversammlung Reinhard Schmale und Britta Ronnenberg als Vertreterin der Wirtschaft das Engagement von Uta Kupsch. Was sie in den vergangenen knapp zehn Jahren seit für den Landkreis, insbesondere für die Unternehmen erreicht hatte, wurde im Rahmen der Verabschiedung mehr als deutlich.

Landrat Detlev Kohlmeier blickte auf das Engagement der WIN-Geschäftsführerin zurück.

Die bislang einzige WIN-Geschäftsführerin ist weit mehr, als das Gesicht der Wirtschaftsförderung. Das verdeutlichte Landrat Detlev Kohlmeier im Rahmen der Verabschiedung. Kohlmeier hob ihre soziale Kompetenz, ihr Fingerspitzengefühl und ihre Fähigkeit, Netzwerke zu bilden, hervor. „Netzwerken ist eine Kunst, die Sie beherrschen“, betonte der Landrat. Mit der von ihr entwickelten Kampagne „Nienburg – einfach lebenswert“ habe Uta Kupsch ein Bewusstsein darüber geschaffen, was diese Region ausmacht. Reinhard Schmale bezeichnete das Symbol der Kampagne – den kleinen, bunten Schmetterling – sogar als Markenzeichen der Wirtschaftsförderin.

Nachfolger steht noch nicht fest

„Nienburg – einfach lebenswert“ war ein herausragender, bei Weitem nicht einziger Meilenstein, den Uta Kupsch während ihrer Zeit als Wirtschaftsförderin auf den Weg brachte und umsetzte. Detlev Kohlmeier erinnerte unter anderem an den Breitbandausbau, an gemeinsame Auftritte Nienburger Unternehmen auf der Hannover-Messe, ihren Einsatz für die Sicherung von Fachkräften und Unterstützung von sogenannten „hidden champions“. „Sie waren die Moderatorin für die wirtschaftliche Entwicklung dieser Region“, erklärte der Landrat abschließend.

Wer demnächst in die großen Fußstapfen von Uta Kupsch treten wird, steht noch nicht fest.

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