Stadt beschichtet Bleche

Fußgängerbrücke in Nienburg gesperrt 

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Am Montagvormittag war die Wesertorbrücke noch für Fußgänger und Fahrradfahrer geöffnet. Doch für die Arbeiten wird sie vorübergehend gesperrt. 

Nienburg - Die Wesertorbrücke an der Nienburger Innenstadt wird für Beschichtungsarbeiten gesperrt. Die Stadt empfiehlt Fußgängern und Fahrradfahrern eine Umleitung über die Brückenstraße.

Aktualisierung: Die Brücke soll erst ab Mittwochnachmittag, 10. Oktober, geschossen werden. Durch den Regen hat sich der Termin für die Arbeiten verschoben. 

Ursprünglich war geplant, dass der Weg von Montag bis Freitag, 9. bis 13. Oktober, versperrt wird. In dieser Zeit sollen die sogenannten Abdichtungsbleche neu beschichtet werden, erklärt Michael Pohl vom Fachbereich Stadtentwicklung der Stadt Nienburg. 

„Die Verkehrssicherheit soll gewährleistet bleiben“, sagt Pohl. Denn die Bleche können durchaus rutschig werden. Ob die Arbeiten rechtzeitig fertig werden, ist abhängig vom Wetter. Bleibt es so sonnig und trocken wie am Montag, soll die Brücke wie geplant ab Freitag wieder passierbar sein. Bis dahin müssen Fußgänger und Radfahrer die große Brücke in der Brückenstraße, die auch von Autos befahren wird, nutzen. 

Sicher ist sicher. Die Bleche bekommen eine neue Deckschicht. 

Mit den Mängeln der Brücke, die der Stadt seit Jahren bekannt sind, haben diese Maßnahmen nichts zu tun, versichert der Ingenieur. Der Rost am Stahl und Risse im Beton werden bis auf Weiteres nicht bearbeitet. Erst 2025 soll saniert werden, so lautet zumindest der aktuelle Plan des Nienburger Bauausschusses. Dieser könnte sich bereits im kommenden Jahr ändern, dann steht die nächste Brückenhauptprüfung an. 

Fähren-Gerücht sorgt für Lacher

Eine Fähre wird für den Zeitraum der Sperrung übrigens nicht eingerichtet. In der Facebook-Gruppe „Du kommst aus Nienburg wenn...“ hatte ein humorvoller Nutzer kommentiert, es würde ein solches Angebot geben. Die Kosten sollten einen Euro betragen, der bei Obi, Famila oder Expert verrechnet werden würde. 

Über diesen Einfall kann Pohl nur Schmunzeln. „Das war ein Scherz“, erklärt der Vertreter der Stadt. Die Idee sei aber gut. Für den Fall, dass doch mal größere Arbeiten anfallen sagt er: „Wir sind offen für alles“

jom

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