Stadt räumt Grundstück am Weserufer frei

Nienburg: Wohnmobilstellfläche und Parkplätze sind weg

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Das Grundstück an der Weser wird freigeräumt. Der Baubetriebshof arbeitet seit Anfang der Woche auf dem ehemaligen Parkplatz, den künftig des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt nutzen wird.

Nienburg -Von Leif Rullhusen. Die Wohnmobilstellfläche und der Parkplatz am westlichen Weserufer neben der Getreidemühle in Nienburg sind Geschichte.

Seit Montag ist das Areal gesperrt. Pendler und Wohnmobiltouristen müssen sich Alternativen suchen. Die Camper können etwa auf den benachbarten Hauptstellplatz ausweichen, der geöffnet bleibt.

Mitarbeiter des Nienburger Bauhofes befreien das Grundstück derzeit von Bäumen und Sträuchern. „Bis Ende Februar müssen wir das Grundstück dem Wasser- und Schifffahrtsamt freigeräumt übergeben“, erklärt Nienburgs Stadtentwickler Michael Brede. Anschließend würden Luftbilder ausgewertet, um mögliche Blindgänger aufzuspüren und Baugrunduntersuchungen folgen. Sobald diese Maßnahmen abgeschlossen seinen, könnten die Bauarbeiten zum Bau der Spundwand beginnen. Deren Fertigstellung hatte die Stadt dem Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) bis zu diesem Jahresende zugesichert.

Die Baumstümpfe müssen noch entfernt werden.

Der Bau der Spundwand ist Teil des Vertrages zwischen der Behörde und der Stadt im Rahmen des Grundstückstausches mit dem ehemaligen WSA-Areal am Nienburger Hafen, auf dem derzeit das neue Kinocenter entsteht. Über ein Jahr lang hatten Stadt und WSA an dem Vertragswerk gearbeitet, bis sämtliche Details geklärt waren und dieser im vergangenen Sommer unterschrieben werden konnte.

Auf dem ehemaligen WSA-Grundstück wird das Kino gebaut.

Ein Teil dieser Modalitäten ist die Verpflichtung der Stadt Nienburg, für die Behörde auf ihrem neuen Grundstück am westlichen Weserufer bis zum Jahresende eine Spundwand zu errichten.

Damit ist seit Montag nicht nur ein Parkplatz für Pendler verschwunden, sondern auch eine Stellfläche für Wohnmobile. Insbesondere in den Sommermonaten und an den Wochenenden war die Fläche gut frequentiert, da dann die Kapazität des benachbarten Stellplatzes bei den Weservillen ausgeschöpft ist.

Damit ist eine Idee wieder in den Fokus gerückt, über die Politik und Verwaltung schon vor einigen Jahren diskutierten. Damals war über eine Verlegung des Wohnmobilstellplatzes auf die Festwiese nachgedacht worden. Aktuell geht es allerdings nicht um eine Verlegung, sondern um einen zweiten Stellplatz auf der Festwiese als Ergänzung.

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