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Nienburger Polizisten finden Wurfstern bei illegalem Schrotti

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Diesen Wurfstern stellte die Nienburger Polizei sicher. 

Landkreise Nienburg/Schaumburg - Gleich zweimal Erfolg hatten Nienburger Polizisten bei Fahrzeugkontrollen in den Landkreisen Nienburg und Schaumburg.

Am Mittwochnachmittag, 14. August, gegen 14.30 Uhr kontrollierten Beamte der Verfügungseinheit der Polizeiinspektion (PI) Nienburg/Schaumburg in Rodenberg (Lankdkreis Schaumburg) einen Transporter der sogenannten  „Sprinterklasse“. Es bestand für die beiden Nienburger Polizeibeamten der Verdacht, dass mit diesem, mit rumänischen Kennzeichen versehenen 3,5-Tonner, ohne Genehmigung Metallschrott eingesammelt würde. 

Die Kontrolle zeigte, dass die Verkehrsspezialisten genau den richtigen Riecher hatten, berichtet Polizeipressesprecher Axel Bergmann. Der 21 Jahre alte Beschuldigte hatte im Laderaum Schrott, für dessen Umgang spezielle Genehmigungen erteilt werden müssen, da sie aufgrund der Inhaltsstoffe als gefährlich gelten. 

Schrottfahrer fehlt Genehmigung

Eine solche Genehmigung hatte der Mann nicht. Der ungenehmigte Umgang stellt eine Straftat dar. Im Übrigen konnte der Verantwortliche überhaupt keine Genehmigungen vorlegen. Weder Legitimationen aus dem Gewerberecht noch die erforderlichen Berechtigungen nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz lagen vor. 

Die akribische Überprüfung des Fahrzeuges brachte zutage, dass der in Rumänien zugelassene Transporter auch schon einmal in Deutschland zugelassen war und der Halter einen Wohnsitz in Hannover hat. Auch das war nach dem Kraftfahrzeugsteuergesetz so nicht erlaubt. 

Im Laderaum fanden die Beamten einen extrem großen Wurfstern mit scharf geschliffenen Kanten. Das Teil fällt als gefährlicher Gegenstand unter die nach dem Waffengesetz verbotenen Waffen. Den Mann mit Wohnsitz in Hannover erwartet nun eine ganze Reihe von Straf- und Ordnungswidrigkeitenanzeigen. 

Polizei findet gesuchten Mann 

Auf dem Rückweg zu ihrer Dienststelle in Nienburg kontrollierten die Polizeibeamten noch einen Kleinwagen, der ihnen verdächtig vorkam. Auch hier zeigte sich der gute Riecher. Gegen einen der drei Insassen aus Osteuropa lag ein Haftbefehl über 1.400 Euro vor. Der 24-Jährige war schon einmal ausgewiesen worden und zwischenzeitlich illegal wieder eingereist. Für ihn endete der Tag in einer Haftanstalt.

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