Offizielles Ende einer unendlichen Geschichte

Nienburgs Bürgermeister eröffnet neugestaltete Verdener Landstraße

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Bürgermeister Henning Onkes im Gespräch mit Norbert Wöhlke, Vorsitzender des Vereins „Unser Nordertor“, Wolfgang Kirchner vom Stadtteilbeirat Nordertor und Stefan Steinbeck (v.r.).

Nienburg - von Leif Rullhusen. Seit einem Monat fließt der Verkehr über die frisch sanierte Verdener Landstraße und den neuen Kreisel. Nun ist der bereich auch offiziell eröffnet.

Am Freitag eröffnete Nienburgs Bürgermeister Henning Onkes gemeinsam mit Stefan Steinbeck vom Sachgebiet Straßenbau und Vertretern des Nordertors den umgestalteten Straßenabschnitt nun auch offiziell. Aufgrund der Corona-Pandemie fand der Akt nur in kleinem Rahmen ohne den symbolischen Scherenschnitt statt.

Schlussstrich unter heftig diskutiertes Verkehrsprojekt

Damit setzte der Verwaltungschef einen Schlussstrich unter ein über Jahre heftig diskutiertes Verkehrsprojekt. Im Zuge dieser Debatte wurden Pläne beschlossen, verworfen und dann doch wieder weiter verfolgt. „Am Ende war es eine Kollektiv-, eine Mehrheitsentscheidung“, blickte Onkes zurück. Eine, die trotz der langen Planung aber im Kostenrahmen geblieben sei. Gut zwei Millionen Euro habe die Baumaßnahme gekostet. Den neuen Kreisel bezeichnete Onkes „als den urbanen Hotspot der Stadt und damit der gesamten Mittelweser“. Entsprechend wichtig sei hier eine verkehrsgerechte Lösung gewesen.

Realisierung ging schnell über die Bühne

So lange die Diskussionen über die Gestaltung des Streckenabschnittes auch dauerten, so schnell ging schließlich die Realisierung über die Bühne.Vier Wochen vor dem geplanten Bauende waren die Arbeiten bereits abgeschlossen. Begonnen hatten sie im August vergangenen Jahres. 

Verschiedene Varianten im Gespräch

Ins Rollen gekommen war das Projekt Kreisverkehr mit den Planungen zur Ansiedlung des E-Centers an der Verdener Landstraße. Im Zuge dessen verpflichtete sich Edeka, sich an entsprechenden Straßenbauinvestitionen zu beteiligen. Das war im Jahr 2009. Seitdem gab es zu dem Straßenbauprojekt unzählige Verwaltungsvorlagen und entsprechend viele Diskussionen – nicht nur über die grundsätzliche Notwendigkeit, sondern auch über die beste Variante. Neben einem Kreisverkehr gab es die Idee, den Einmündungsbereich umzugestalten. Den Grünen schwebte sogar eine Stilllegung der Einmündung in die Celler Straße für Autos vor.

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