Kleine Drakenburger Straße und Rühmkorffstraße betroffen

Nienburg: Parkplätze werden kostenpflichtig

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Nienburgs Stadtverwaltung hat ihre Pläne, weitere Parkplätze zu bewirtschaften, der Politik vorgestellt.

Nienburg  von Leif Rullhusen. Nienburgs Stadtverwaltung plant Gebühren für Parkplätze in der Kleinen Drakenburger Straße und Rühmkorffstraße.

Kostenlose und zeitlich unbegrenzte Parkplätze in Innenstadtnähe sind rar. Entsprechend frequentiert sind sie in Nienburg.

Sehr zum Leidwesen der Anwohner ist das unter anderem in der Kleinen Drakenburger Straße der Fall. In der Woche ist insbesondere der südliche Teil lückenlos zugeparkt. Sich begegnende Fahrzeuge müssen regelmäßig auf den Gehweg ausweichen – für Lkw wird es eng. „Trotz bereits veranlasster straßenverkehrsbehördlicher Maßnahmen, wie das Auftragen von Grenzmarkierungen (Zick-Zack-Linien) und Errichten von Halteverbotsschildern konnte der zu Lasten der Anwohnerschaft gehende hohe Parkdruck nicht nachhaltig gemindert werden“, berichtete Friedhelm Meyer-Leseberg, Leiter des Sachgebietes Straßenverkehr, in einem Sachstandsbericht am Mittwoch dem Ausschuss für Sicherheit und Ordnung.

74 Parkplätze werden kostenpflichtig

Deshalb reagiert die Stadt jetzt und bewirtschaftet zukünftig rund 34 Parkplätze in der Kleinen Drakenburger Straße. Mit anderen Worten: Die Plätze werden kostenpflichtig. Bewohner bekommen eine Parkberechtigung. Aus gleichem Grund werden ebenfalls rund 40 Parkplätze in der Rühmkorffstraße kostenpflichtig. Ein bestimmtes Kontingent an Parkberechtigungen soll verhindern, dass Dauerparker die Plätze blockieren.

Anwohner: Polizeischüler sind Hauptverursacher

Anwohner der Kleinen Drakenburger Straße, die an der Sitzung des Ausschusses teilnahmen, sahen insbesondere die Polizeischüler als Hauptverursacher der zugeparkten Straße. Die Stadt habe die Polizeischule darauf hingewiesen, dass es in der Hermann- und Marschstraße Parkmöglichkeiten gebe, erklärte Meyer-Leseberg. „Von Polizeischülern kann man erwarten, dass sie ein paar hundert Meter zu Fuß gehen.“ Dieses Angebot werde aber nicht angenommen. Die Stadt will auf Nachfrage der Anwohner jetzt prüfen, ob Brachflächen in dem Bereich als zusätzlicher Parkraum genutzt werden können.

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