Sommerfest in Eystrup gut besucht 

Party mit besonderer Full-House-Whities-Atmosphäre

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Die „Full House Band“ als Hauptakteur auf der Güterschuppenbühne: (von links) Andreas Barth, Armin Buschmann, Bernd Hill, Michael Schmitz und Hans-Walter Fischer.

Eystrup - Von Horst Friedrichs. Sie haben es wieder geschafft: Erneut machten die „Full House Band“ und „The Whities“ das Sommerfest des Heimatvereins Eystrup zu einem Hit. Die diesjährige Veranstaltung im historischen Güterschuppen am Bahnhof überbot das Erfolgs-Event des vergangenen Jahres noch – mit musikalisch Unvergesslichem und stimmungsvollem Ambiente. Musikern und Veranstaltern gelang es am Samstag nicht nur, die Besucher in Scharen anzulocken. Darüber hinaus ließen sie einen herbstlich verregneten Tag geradezu mühelos auch noch in einen sommerlich anheimelnden Abend übergehen.

Die Rezeptur für dieses vortreffliche Ergebnis bestand aus einer Reihe von hochwirksamen Zutaten, die sich perfekt aneinanderfügten. An erster Stelle müssen Melodien und Rhythmen der beiden Bands aus der Region genannt werden, deren „Einheizwert“ nicht nur die Innen-, sondern auch die Außentemperatur spürbar um einige Grad erhöhte.

Den Musikern der „Full House Band“ gelang es von Programmbeginn an, die Zuhörer in einen Gestern-und-heute-Modus zu versetzen. Mit Rock, Pop und Oldies erzeugten sie jene unvergleichliche Mischung, die für das Publikum die Grenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart ins Fließen bringt.

Zu den Spitzenpositionen auf der Zutatenliste gehörte fraglos die Soundqualität – sowohl innerhalb des Güterschuppens als auch auf dem Vorplatz. Eine neue Verstärkeranlage erfüllte die im Vorbericht angekündigten Erwartungen voll und ganz. Solchermaßen ausgestattet, spielten und sangen sich die Akteure auf der Bühne abermals in die Herzen der Besucher.

Nach „Full House“ traten die „Whities“ auf und dann wieder die Ersteren.

Die „Whities“ wurden ihrem Ruf als Kultband der 70er-Jahre gerecht: (von links) Andreas Barth, Armin Buschmann, Bernd Hill, Matthias Kuhlmann, Wilfried Graue und Rüdiger Kuhlmann.

Beide Bands bescherten ihrem Publikum einen Abend, der einen festen Platz einnehmen wird – in der Erinnerung ebenso wie sicherlich in den Veranstaltungsplanungen für die nahe Zukunft. Wie von selbst, so schien es, entwickelte der historische Güterschuppen seine ganz besondere Full-House-Whities-Atmosphäre, die die begeisterten Besucher bestimmt auch in den kommenden Jahren nicht missen möchten.

Einbezogen in diese Atmosphäre war auch diesmal wieder der Vorplatz, wo Mitglieder des TSV Eystrup mit Imbissbuden und Getränkeständen zum Verweilen einluden.

Geradezu pünktlich zum Aufbaubeginn hatte da auch noch der Wettergott seinen Beitrag geleistet: „Der Regen hörte rechtzeitig auf“, sagte Horst Wyss vom Heimatverein. „Wir waren alle sehr erleichtert.“ Das galt insbesondere für Steffen Lühring und seine Mitstreiter vom TSV, konnten sie doch den Vorplatz wie gewohnt gestalten. Die Außenanlage der Tontechnik konnte ebenfalls regenfrei eingesetzt werden.

Steten Stimmungssteigerungen waren daher keine Grenzen gesetzt, und so erreichte die Wechselwirkung zwischen den Musikern, die alles gaben, und den Zuhörern, die mit Begeisterung reagierten, immer wieder Höhepunkte in Form von tosendem Applaus, der einfach kein Ende nehmen wollte. Entsprechend schwer fiel es beiden Seiten, den Abend zu späterer Stunde, nach erfüllten Zugabenwünschen, ausklingen zu lassen.

Quelle: kreiszeitung.de

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