Wasserschutzpolizei eingeschaltet

Radikaler Rückschnitt der Uferböschung

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Abgeholzt ist das Weserufer auf einigen Metern.

NIENBURG. Ohne die erforderlichen Genehmigungen kam es zu Rückschnittarbeiten der Weserböschung an der Oyler Straße im linken Uferbereich in Höhe des Wohnmobilstellplatzes. Die Wasserschutzpolizei ermittelt.

Der Vorfall ereignete sich nach Polizeiangaben bereits am Donnerstag der vergangenen Woche. Die alarmierte Wasserschutzpolizei stellte ein radikales Abholzen fest. „Das gewonnene Schnittholz war zum Eigenverbrauch bereits zum Auftraggeber verbracht worden. Die Wasserschützer leiteten Strafverfahren wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung und Diebstahls gegen den Verantwortlichen der Nienburger Firma ein“, berichtet Polizeisprecherin Gabriela Mielke.

Die zuständige Verwaltungsbehörde, die Generaldirektion Wasserstraße und Schifffahrt, stellt Strafantrag und beabsichtigt, einen Gutachter zu beauftragen, um den entstandenen Schaden zu bilanzieren. Hier ist von einem fünfstelligen Betrag auszugehen. Neben den strafrechtlichen Vorwürfen wird seitens des Amtes zudem geprüft, ob weitere ordnungswidrigkeitenrechtliche Verstöße vorliegen.

mie

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