Ein Sarg im Garten

Rehburgerin Ilona Winter ist verrückt nach Halloween 

Ein Sarg mit Skelett
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Der Sarg vom Bestatter ist das jüngste Stück von Ilona Winters Halloween-Dekoration.

Rehburg - Ilona Winter aus Rehburg ist verrückt nach Halloween. Ihre neueste Errungenschaft ist ein Sarg samt Skelett.

„Ich bin die Halloween-Verrückte in der Familie“, sagt Ilona Winter und lässt Nebelschwaden aus dem geöffneten Sarg aufsteigen. Dieses gute Stück ist ihre neueste Errungenschaft. Vom Rehburger Bestatter Werner Engelke erstanden, mit weißem Satin ausgeschlagen und natürlich mit Inhalt.

„War gar nicht so einfach, ein bewegliches Skelett in Lebensgröße zu bekommen“, sagt die Rehburgerin grinsend und drückt dem kahlen Schädel einen Kuss auf. Ihr Sohn Giovanni hat ähnlich innige Beziehungen zu einem weiteren Gerippe im Garten der Familie. Diesen Sensenmann kann er mit seinen blutunterlaufenen Augen glatt das Fürchten lehren.

Wer ist schauriger anzusehen? Der Sensenmann oder Giovanni mit seinen roten Augen? 

Familie Winter wohnt seit acht Jahren in Rehburgs Vehrenheide. Und hat die Halloween-Tradition quasi dort eingeführt. Sie stamme aus Leipzig, erzählt Ilona Winter. Dort sei es ganz selbstverständlich gewesen, dass sich Kinder und Erwachsene zum 31. Oktober verkleiden und mit dem Ruf „Süßes oder Saures“ um die Häuser ziehen. Als sie vor acht Jahren Giovanni an die Hand nahm und das auch in der Vehrenheide machte, sei sie reichlich verwundert angestarrt worden.

Doch davon ließ sie sich nicht unterkriegen, dekorierte ihren Garten in jedem Oktober schauerlich und fügte Jahr für Jahr neue Stücke hinzu. Wie die Klingel, aus der dem Besucher beim Druck auf das Knöpfchen eine Spinne auf den Finger springt. Oder das Skelett, das sie auf das Dreirad ihres Jüngsten setzt. „Letztes Jahr haben uns Freunde gefragt, ob es in der Vehrenheide gebrannt hat“, sagt Ilona Winters Mann Florian. Kein Brand. Das war nur die Nebelmaschine, die dichte Schwaden aufsteigen ließ.

In Ilona Winters Garten gibt es einige gruselige Gefährten.

2019, erzählt seine Frau, sei auch das erste Jahr gewesen, in dem viele Kinder und Erwachsene aus der Siedlung mitmachten, sich selbst verkleideten und gemeinsam mit Familie Winter feierten. Das Feiern wird es in diesem Jahr nicht geben. Am gruseligen Gartenstück der Winters kann aber jeder entlang schlendern und sich überraschen oder auch erschrecken lassen.

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