Nienburger Reiterfest vom 20. - 23. Juni

Reiterfest Nienburg: Vier Tage Spitzensport in familiärer Atmosphäre

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28 Springprüfungen der verschiedensten Leistungsklassen finden in den Kommenenden vier Tagen statt.

Nienburg - Reitsport auf höchstem Niveau, perfekte Platzverhältnisse und eine einmalige familiäre Atmosphäre. Diese Kombination zeichnet das Nienburger Reiterfest aus. Am kommenden Wochenende findet das Turnier des RSV Alpheide-Nienburg bereits zum 31. Mal statt.

Jahr für Jahr zieht das Reitsportevent tausende Besucher an – darunter Reitsportlegende Paul Schockemöhle und Ursula von der Leyen. Trotz ihres eng gesteckten Terminplans begleitete die Verteidungsministerin ihre Töchter Gracia und Victoria in den vergangenen Jahren regelmäßig zu dem Turnier.

Das Nienburger Reiterfest startet am morgigen Donnerstag und läuft bis Sonntag. Vier Tage prall gefüllt mit Reitsport vom Feinsten erwartet die Teilnehmer und Besucher – ein volles Programm an Dressur- und Springprüfungen in allen Leistungsklassen. Selbstverständlich ist der Eintritt an allen Tagen frei.

Gemeinsam mit seiner Tochter Manuela Lachnit organisiert und leitet Dieter Rippe in den kommenden vier Tagen bereits die 31. Auflage des Reitturniers mit seinem einmaligen Flair und Top-Reitsport im Herzen von Nienburg.

Tolles Publikum und eine perfekte Organisation

Die Besucher erwartet von Donnerstag bis Sonntag viel Vertrautes. Kontinuierlich hat sich diese Veranstaltung in den vergangenen Jahren zum herausragenden Ereignis im Reitsport in dieser Region entwickelt. Neben einem tollen Publikum und einer perfekten Organisation sind dafür unter anderem die hervorragenden Platzverhältnisse verantwortlich. So wird der Hauptplatz beispielsweise nur einmal im Jahr, nämlich ausschließlich während dieses Turniers, genutzt.

Die hohe Kunst des Reitens: Dressurprüfungen bis zur Klasse S** bietet der RSV Alpheide-Nienburg an.

Auch erwartet die Besucher des Reiterfestes absoluter Spitzensport sowohl in der Dressur, als auch im Springen. In beiden Bereichen bietet das Turnier als einziges in der weiteren Umgebung Zwei-Sterne-Prüfungen an. Insgesamt wurden bislang rund 2100 Starts von 600 Reiterinnen und Reitern in 49 verschiedenen Prüfungen genannt. So groß wie die Bandbreite an Prüfungen ist auch das Leistungsspektrum der Turnierteilnehmer. Während die Hochkaräter in und unter dem Sattel in den Königsklassen starten, können die Jüngsten erste Turniererfahrungen in der Führzügelklasse sammeln. Dazwischen findet jeder Teilnehmer mit Sicherheit die richtige Dressur- und Springprüfung für sein Leistungsniveau.

Amateurspringreiter-Cup wieder ein Highlight

Für bereits erfahrene Reiter aus der Region, die sich unter Top-Bedingungen miteinander messen wollen, bietet das Reiterfest vielfältige Möglichkeiten. Das absolute Highlight bildet sicherlich der 9. Amateurspringreiter-Cup. Dieser wird auf M*-Niveau ausgetragen und ist ausschließlich Amateuren vorbehalten. So garantiert er eine Chancengleichheit. „Die Resonanz auf diese Prüfung ist wie immer sehr gut“, berichtet Manuela Lachnit.

Welchen Stellenwert das Reitturnier bei Reitsportlern hat, zeigt einen Blick in die Starterlisten. Genannt für den „Großen Preis von Nienburg“, der S**- Springprüfung mit Siegerrunde haben unter anderem Lokalmatador Carsten Biermann sowie Vorjahressiegerin Alexa Stais.

Bei der ganz hohen Schule der Reitkunst, der S**-Dressurprüfung Intermediaire I starten beispielsweise die Kreis-Nienburger Sascha Böhnke und Sandra Frieling. Sie messen sich mit dem Bremer Landesmeister Matthias Schneider und Vorjahressiegerin Kim Brüning. Sie ist unter den Top-20 der internationalen Rangliste für Reiter unter 25 Jahren im Dressursport. Die Reiter auf dem Dressurplatz 1 gehen seit zwei Jahren übrigens vor deutlich mehr Publikum an den Start, da der RSV Alpheide dort erstmals eine Tribüne aufgebaut hat.

Die aufwendige und perfekte Organisation des Nienburger Reiterfestes ist natürlich nur mit entsprechend großer Unterstützung möglich. Unzählige freiwillige Helfer aus und rund um den Verein engagieren sich jedes Jahr für das Turnier. Viele ehemalige Nienburger kehren eigens für das Reiterfest in die Kreisstadt zurück, um das Team rund um Manuela Lachnit und Dieter Rippe an diesen vier Tagen zu unterstützen.

Den genauen Zeitplan kann man online einsehen. 

Blickpunkt-Cup: Spannung garantiert

Spannung bot der Blickpunkt-Cup in den zurückliegenden Jahren ausnahmslos. Oft lagen nur zehntel Sekunden zwischen den Plätzen. Auch im vergangenen Jahr siegte Christopher Bartels von der Turniergemeinschaft Burgwedel Chardonnier mit einem hauchdünnen Vorsprung von nicht einmal fünf Zehntel Sekunden vor Lokalmatador Carsten Biermann vom RFV Nienburg. Der drittplatzierten Daniela Theelen fehlte eine knappe Sekunde zum Sieg. Gerne hat Blickpunkt-Mediaberaterin Lisa Ludwig dem Sieger den Pokal für seine Leistungen übergeben.

Christopher Bartels von der Turniergemeinschaft Burgwedel gewann im vergangenen Jahr gemeinsam mit Chardonnier den Blickpunkt-Cup. Den Preis überreichte Mediaberaterin Lisa Ludwig dem Sieger.

Die knappen Ergebnisse versprechen auch für den kommenden Sonntag wieder Spannung pur. 40 Reiterinnen und Reiter kämpfen ab 9.45 Uhr um den Preis des Blickpunktes Nienburg. Erstmals ist die Zeit-Springprüfung der Klasse M** nicht als Zwei-Phasen-Prüfung ausgeschrieben.

Somit absolvieren alle Starter den gesamten Parcours. In den zurückliegenden Jahren trennte sich nach der Hälfte der absolvierten Sprünge die „Spreu vom Weizen“. Wer die ersten sechs Hindernisse fehlerfrei absolvierte, durfte weitermachen, der Rest wurde „abgeklingelt“. In diesem Jahr haben für den Blickpunkt-Preis unter anderem die Kreis-Nienburger Reiter Hannes Bösche, Lena Brümmer und Lars Geschinski genannt. Titelverteidiger Christopher Bartels geht mit Chardonnier auf dem Reiterfest ebenfalls wieder an den Start. Für die Blickpunkt-Prüfung hat er allerdings nicht genannt. Der Zweitplatzierte, Lokalmatador Carsten Biermann, wird dagegen um den Blickpunkt-Cup kämpfen.

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