Festival diesmal mit neun Bands und Schlussfeuerwerk 

„Rock das Ding“ im Juli wieder in Balge

Frank Juschkat hat zum 3. „Rock das Ding“-Festival im Juli neun Bands verpflichtet. - Fotos: ht

Balge - Von Christiane Hüneke-Thielemann. Das Line-up steht: Das Musikfestival „Rock das Ding“ geht am Samstag, 21. Juli, ab 13 Uhr über die Bühne. Veranstalter Frank Juschkat hat für dieses Jahr neun Bands gewonnen, die im 1 800-Einwohner-Dorf Balge den Festivalbesuchern einheizen werden.

Musikalisch hält das dritte „Rock das Ding“-Festival, was der Name verspricht: ehrlicher, handgemachter Rock mit viel Herzblut und Bands, die nicht nur im Norden bekannt sind. Ulm, Frankfurt, Mannheim, Hamburg – und davor das kleine Dörfchen Balge: So liest sich beispielsweise die Tournee-Liste von „Axxis“ – eine der Hauptbands bei „Rock das Ding“.

Außerdem haben zugesagt: „Ignore The Sign“, die Band von Hannover-96-Mucker Ossy Pfeiffer (Alte Liebe), und „The Blue Poets“ mit Marcus Deml, der mit dem amerikanischen Guitar-Hero-Award ausgezeichnete Gitarren-Profi. Am Start sind ebenfalls: „Nitrogods“, „Wohnraumhelden“, „Milan“, „We Are Riot“ sowie mit „3 Sekunden Safran“ und „Jaded“ zwei Bands aus dem Kreis Nienburg.

Rund 1 500 Besucher hatten vergangenes Jahr die grüne Festival-Wiese an der Balger Kirchstraße, auf der sonst Nachbars Schafe weiden, gerockt. „Aber Platz haben wir für rund 4 500 Leute – da ist noch Luft nach oben“, sagt Frank Juschkat, der im Hauptberuf Uhrmachermeister in Nienburg ist.

Im 1800-Einwohner-Dorf wird die Wiese gerockt.

Dass sich der Landkreis Nienburg in Sachen Rockfestivals jahrelang als weißer Fleck auf der Landkarte erwies, wollte er ändern. Außerdem ist dem 52-Jährigen die Förderung von Nachwuchsbands ein Anliegen – über sein Geschäft hat er schon früher Musikprojekte vor allem für junge Leute unterstützt. Seit einiger Zeit gehört er außerdem der Wacken-Foundation an, die sich um die Förderung des Metal-Nachwuchses kümmert. Neben guter Musik ist Juschkat deshalb bei der Auswahl seiner Festivals-Bands Engagement in der Nachwuchsarbeit oder bei sozialen Projekten wichtig.

"Rock das Ding": Festival überzeugt

Aus dem ersten „Festival der Zwischentöne“ vor vier Jahren ist nun im dritten Jahr das „Rock das Ding“-Festival geworden. Immer professioneller und mit immer mehr Arbeitsaufwand. „Mittlerweile packt ein festes Team von 47 Leuten freiwillig und ehrenamtlich mit an – allein wäre das gar nicht zu schaffen“, sagt der Uhrmacher. Klar, dass die komplette Familie Juschkat mit am Start ist. Sohn Arne, selbst Drummer bei der Gruppe „Jaded“, hat als Verantwortlicher zum Beispiel den Backstage-Bereich im Griff.

Für das eintägige Festival wird zwar Eintritt erhoben, doch eine Kostendeckung ist damit längst nicht erzielt. „Ohne Sponsoring geht’s nicht, deshalb freue ich mich sehr über die Unterstützung unserer Sponsoren“, sagt der Balger und fügt hinzu: „Es dürften natürlich gerne noch mehr werden.“

Das Tagesticket für „Rock das Ding“ kostet im Vorverkauf (bis 15. Juli) 18 Euro. Zu haben sind die Karten im Shop auf der Website sowie in Nienburg bei „Renas Reisen“, „Escape Nienburg“ und „Uhrenservice Juschkat“. Der Ticket-Preis an der Tageskasse beträgt 25 Euro. Enthalten sind der Shuttleservice von Nienburg Bahnhof und die Rückfahrt von Balge-Mitte. Für Anwohner gibt es ermäßigte Eintrittskarten.

Neu ist in diesem Jahr ein krönender Abschluss des Rockspektakels: Juschkat hat sich entschlossen, diesmal noch ein großes Feuerwerk mit ins Balger Musikpaket zu schnüren.

www.rock-das-ding.de

Quelle: kreiszeitung.de

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