300 Haushalte ohne Wasser / Verband dankt für Geduld

Rohrbruch in Steyerberg

Steyerberg. Nach einem Rohrbruch in der Hauptleitung im Bereich Am Berge waren am Sonntag rund 300 Steyerberger Haushalte für Stunden ohne Trinkwasser. Bis zum Nachmittag war der Schaden weitgehend behoben.

Nach den Worten von Wassermeister Thorsten Edel kam die Schadensmeldung am Sonntag gegen 6 Uhr. 30 Minuten später waren die Mitarbeiter des Wasserverbands vor Ort; um 7.10 Uhr begann das umgehend informierte Tiefbauunternehmen mit der Arbeit. Trotzdem dauerte es bis gegen 14.30 Uhr, ehe der Schaden so weit behoben war, dass die ersten Haushalte wieder mit Wasser versorgt werden konnten.

Restarbeiten sollen zeitnah erledigt werden. Um Beeinträchtigungen zu vermeiden, will man vor allem nachts arbeiten. Die betroffenen Anwohner werden rechtzeitig informiert, versichert der Verband. Thorsten Edel vermutet als Schadensursache einen Spannungsriss in der jahrzehntealten Leitung. Er dankt den Steyerberginnen und Steyerbergern für ihr Verständnis: „Wir konnten gar nicht alle Anrufe entgegennehmen. Aber: Es war nicht einer unfreundlich am Telefon. Alle hatten Geduld, sogar die Eltern kleiner Kinder.“ 

Nach den Worten von Joachim Oltmann, Abteilungsleiter Wasserversorgung beim Wasserverband „Nienburg-Süd“, nimmt der Verband die Havarie zum Anlass, die bereits geplante großflächige Sanierung des Leitungssystems in Steyerberg vorzuziehen: „Anfang kommenden Jahres werden wir damit beginnen, die alten Rohre gegen PE-Leitungen auszutauschen“, so Oltmann. „Das wird in mehreren Abschnitten geschehen und insgesamt rund drei bis vier Jahre dauern. Aber dann ist auch Ruhe.“

Rubriklistenbild: © picture alliance / Christophe Ga

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