Bis 2022 saniert

Samtgemeinde Mittelweser: 1,5 Millionen Euro Bundesmittel für Freibäder

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Marja-Liisa Völlers mit dem Bürgermeister der Samtgemeinde Mittelweser Jens Beckmeyer.

Mittelweser - Die Samtgemeinde Mittelweser hat sich erfolgreich für die Bundesfördermaßnahme „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ beworben. Daher fließen in den kommenden Jahren insgesamt 1,5 Millionen Euro aus Bundesmitteln in die Freibäder in Stolzenau und Landesbergen. Die beiden Bundestagsabgeordneten Marja-Liisa Völlers (SPD) und Maik Beermann (CDU) hatten den Antrag unterstützt.

Die Samtgemeinde Mittelweser hat sich erfolgreich für die Bundesfördermaßnahme „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ beworben. Daher fließen in den kommenden Jahren insgesamt 1,5 Millionen Euro aus Bundesmitteln in die Freibäder in Stolzenau und Landesbergen. Die beiden Bundestagsabgeordneten Marja-Liisa Völlers (SPD) und Maik Beermann (CDU) hatten den Antrag unterstützt.

Mit dem Geld sollen bis 2022 die beiden für die Samtgemeinde so wichtigen Freibäder saniert, heißt es in einer Pressemitteilung. „Es war ein hartes Stück Arbeit, das sich aber letztlich voll ausgezahlt hat“, erklärt Völlers. Dass der Antrag, den sie unterstützt habe, jetzt bewilligt wurde, sei „einfach nur fantastisch“. Das Geld werde dringend benötigt.

Die beiden Freibäder weisen laut Mitteilung „erheblichen Sanierungsbedarf“ auf: Schwimmbecken, Technik, Sprungtürme und Außenanlagen stammten teilweise aus den frühen 70er-Jahren und müssten dringend erneuert werden. Die Bäder sollen teils mit erneuerbaren Energiequellen wie Solaranlagen oder Kompostheizanlagen ausgestattet werden. Auch sei geplant, beide Standpunkte barrierefrei und somit zugänglich für alle zu gestalten.

Auch der Bürgermeister der Samtgemeinde Mittelweser, Jens Beckmeyer, freut sich über den bewilligten Zuschuss: „Es wird ein enormer Gewinn für unsere Kommune. Ein riesen Dankeschön an alle Ehrenamtlichen und Mitarbeiter der Verwaltung, die diesen erfolgreichen Antrag möglich gemacht haben.“

Von insgesamt 1238 eingegangenen Anträgen, wurden 186 beschlossen. „Wirklich gute Nachrichten“, erklärt Beermann, „ich freue mich für die Samtgemeinde Mittelweser und bin froh, dass ich helfen konnte. Dass von so vielen Anträgen jedoch nur 186 bewilligt werden konnten zeigt, dass hier wirklich Bedarf besteht und wir über eine weitere Aufstockung nachdenken müssen.“

Das Programm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ ist Teil des Zukunftsinvestitionsprogramms der Bundesregierung und zielt auf die Behebung des Investitionsstaus bei der sozialen Infrastruktur. Gefördert werden investive Projekte mit besonders sozialer und integrativer Wirkung. Das Programm wurde Ende 2018 um erneut 100 Millionen Euro aufgestockt, was diese neue Bewerbungsrunde auslöste, an der sich auch die Samtgemeinde Mittelweser mit ihrem Samtgemeindebürgermeister beteiligte.

Der Planungszeitraum des Projekts erstreckt sich von Anfang Juni dieses Jahres bis Ende 2022. Im Jahr 2019 soll das Sanierungskonzept ausgebaut werden, die Becken- und Techniksanierung können voraussichtlich 2020/21 umgesetzt werden. 2021/22 stehen dann die Außenbereiche und Gebäude an. Während der Arbeiten, die außerhalb der Saison durchgeführt werden sollen, bleiben die Bäder geöffnet.

„Die sanierten Bäder mit neuen Außenanlagen, Wasserspielzeugen und Rutschen werden die Samtgemeinde vor allem attraktiver für junge Familien machen“, sagt Völlers.

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