Vorstellung beim Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr

Technische Einsatzleitung: Für Schadensfall gewappnet

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Aus der mobilen Leitstelle werden die Einsatzkräfte vor Ort delegiert und die Kommunikation mit der Leitstelle in Schaumburg organisiert.

Stolzenau - Seit vielen Jahren schon gehört die Technische Einsatzleitung (TEL) zum Team der Kreisfeuerwehr Nienburg. Am Dienstagnachmittag machte sie eine Stippvisite im Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr.

Während des Aufenthalts konnten sich die Kinder und Jugendlichen den ELW2 des Kreises ganz genau anschauen, wie Philip Wehrenberg, Pressesprecher der Kreisjugendfeuerwehr mitteilt.

Aufgestellt wurden die TEL/Führungsgruppen aufgrund der Waldbrandkatastrophe 1975 in der Lüneburger Heide aufgestellt. Im Landkreis Nienburg gingen im Oktober 1979 drei Technische Einsatzleitungen an den Start. Im Jahr 1985 erfolgte eine Umstrukturierung der TEL. Jedem Brandabschnitt seie eine Einsatzleitung zugeordnet worden, berichtet Wehrenberg weiter.

In der Neukonzeption des Zivil- und Katastrophenschutzes des Bundes sind die TEL nicht mehr enthalten. Dies führte dazu, dass es seit Juni 1996 nur noch eine im Landkreis gibt. Diese setzt sich aus einer Führungsgruppe und ihrer Funktionsgruppe zusammen. Zurzeit hat die TEL laut Wehrenberg 22 Mitglieder. Sie dient dem Landkreis als mobiles Führungsinstrument und handelt im Katastrophenfall im Auftrag des Landkreises.

Unterhalb der Katastrophenschwelle könne die TEL zur Abwehr von Krisen-, Gefahren- und Schadenslagen insbesondere nach dem Niedersächsischen Brandschutzgesetz tätig werden, so Wehrenberg. Im Brandeinsatz und Großschadensfall werde die Führung durch den Einsatzleiter vor Ort übernommen. Die TEL unterstützt ihn mit einer Führungsgruppe im Bereich Lagedarstellung, Logistik, Kommunikation und Dokumentation.

Die Technik basiert laut Mitteilung auf einem der zurzeit mordernsten Einsatzleitwagen mit autarker Satellitenkommunikation, Cult Anlage (Computerunterstützte Leitstellentechnik), Telefonanlage, Fax, Satellitenfernsehen, EDV-Anlage, Smart Board, Wlan und einigem mehr. „Wie man schon merkt ist die Technische Einsatzleitung bestens organisiert und für jeden Schadensfall gewappnet“, resümiert Philip Wehrenberg.

Quelle: kreiszeitung.de

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