Über 1000 Jugendliche nehmen an Sternmarsch teil

Schüler setzen deutliches Zeichen für Demokratie

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Nienburgs Gleichstellungsbeauftragte Sarah Peters lobte die Schüler für deren Engagement.

Nienburg - von Leif Rullhusen. Sie waren definitiv keine Schönwetter-Demonstranten.

Die Schüler, die am Dienstagvormittag am Sternmarsch „Fest der Demokratie“ teilnahmen, ließen sich weder von tiefgrauen Wolken, noch von intensiven Regengüssen abhalten.

Über 1000 Schüler beteiligten sich an dem Sternmarsch.

Aus allen Richtungen strömten die jungen Menschen pünktlich um 10 Uhr auf den Nienburger Kirchplatz zur zentralen Kundgebung. Aufgerufen zu der Aktion hatte Wabe – das Weser-Aller-Bündnis. Mehr als tausend Schüler aus Stadt und Kreis waren ihm nach Angaben der Polizei gefolgt. Damit waren es trotz Tief Axel sogar mehr als von Wabe im Vorfeld prognostiziert. Organisator Rudi Klemm hatte mit rund 900 Schülern gerechnet. Entsprechen zufrieden ist er. „Die Resonanz war sehr gut. Dass sich Schulen aus dem gesamten Kreis – von Hoya bis Uchte – daran beteiligt haben, ist etwas besonderes“, erklärt Klemm. Das zeige, dass Demokratie in jeder Schulform ein wichtiges Thema sei.

Musikalische Unterstützung bekamen die Teilnehmer von der Bremer Band "Brennholzverleih".

Anlass für den Sternmarsch ist der 70. Jahrestag des deutschen Grundgesetzes. Die Schüler hatten sich zuvor intensiv im Unterricht mit dem Grundgesetz auseinandergesetzt und ihre Ergebnisse im Rahmen der Kundgebung vorgestellt. Seitens der Stadt Nienburg fand deren Gleichstellungsbeauftragte Sarah Peters lobende Worte für das Engagement der Schüler. Die passende Musik lieferte die Bremer Band „Brennholzverleih“.

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