Vor Baubeginn intensiver Austausch

Schule Rodewald: „Von Anfang an auf der sicheren Seite“

Ortstermin mit Stefan Brandt, Michael Schumann, Knut Hallmann, Katja Demitz und Dieter Kaminski (v.l.).

Rodewald - Die Samtgemeinde Steimbke investiert in den kommenden eineinhalb Jahren rund 1,8 Millionen Euro in den Umbau der Grundschule Rodewald. Um, so Samtgemeindebürgermeister Knut Hallmann, „von Anfang an auf der sicheren Seite“ zu sein, fand unmittelbar vor Baubeginn eine Besprechung mit der Landesschulbehörde statt.

Eckpunkte des Umbaus sind unter anderem der Bau einer Mensa und die Modernisierungen der Lehrerarbeitsbereiche und Sanitäranlagen sowie die Umsetzung eines modernen Brandschutzkonzeptes. Im Schuljahr 2020/21 soll der Ganztagsschulbetrieb starten.

Um auch der Landesschulbehörde rechtzeitig eine Einflussnahme zu ermöglichen, hatte Samtgemeindebürgermeister Knut Hallmann eine sogenannte Übersichtsbegehung mit Stefan Berger, Stabsstelle Arbeitsschutz und Gesundheitsmanagement der Behörde, initiiert. Zusammen mit Schulleiterin Katja Demitz, Bauingenieur Michael Schumann von der Samtgemeinde Steimbke und Architekt Dieter Kaminski erläuterte Knut Hallmann als Schulträger das Baukonzept.

Nach den Worten Hallmanns wurde die Weiterentwicklung der Grundschule von Anfang an auf breite Füße gestellt: „Wir wollten möglichst viele Meinungen und Ideen zu den anstehenden Umbaumaßnahmen hören, um die bestmöglichen Arbeitsbedingungen für Schülerinnen, Schüler, Lehrkräfte, Hausmeister und Reinigungskräfte zu erreichen! Dafür nehmen wir die Landesschulbehörde sehr gern mit ins Boot.“

Dieter Kaminski ging unter anderem auf den multifunktional und – jenseits der Schulzeiten – auch für die Öffentlichkeit nutzbaren Aula/Mensa-Neubau und die großzügigen Sozial- und Arbeitsräume für die Lehrenden ein. Passive Klimatisierung und der in Absprache mit der Baubehörde des Landkreises entwickelte Brandschutz bezögen Substanz und Neubau mit ein. 

Energetisch sei die Schule dank PV-Anlage und Fernwärmenutzung ohnehin schon „weit vorn“, die Dämmung, Wand- und Bodenbeläge trügen dieser Basis Rechnung und seien auf Nachhaltigkeit konzipiert. Im gesamten Untergeschoss werde Barrierefreiheit erreicht. Damit, so Rektorin Katja Demitz, sei die Beschulung der Inklusionskinder möglich. Niemand müsse in die – komplett barrierefreie – Grundschule Steimbke ausweichen.

Insgesamt, bilanzierte Kaminski, bekomme die Samtgemeinde für rund 1,8 Millionen Euro „eine neue Schule. Ein adäquater Neubau würde wenigstens das Vierfache kosten.“

Der Vertreter der Schulbehörde zeigte sich mit dem Gesehenen und den detaillierten Beschreibungen offenbar zufrieden. Untersucht werden sollen noch Schall und Beleuchtung in den Klassenzimmern; da gegebenenfalls nachzubessern, sei in der Bauphase aber kein Problem.

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