Seit September auf der Flucht vor der Polizei

Nienburger Fahnder nehmen untergetauchten Erpresser fest

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Am Samstag klickten die Handschellen.

NIENBURG. Seit September vergangenen Jahres war ein 23-jähriger Intensivstraftäter aus Nienburg auf der Flucht. Auf seiner Spur: Die Nienburger Polizei. Deren intensive Fahndungsmaßnahmen führten zum Erfolg. Am Samstagabend klickten die Handfesseln.

NIENBURG. Seit September vergangenen Jahres war ein 23-jähriger Intensivstraftäter aus Nienburg auf der Flucht. Auf seiner Spur: Die Nienburger Polizei. Deren intensive Fahndungsmaßnahmen führten dazu, dass am Samstagabend die Handfesseln klickten. „Der Gesuchte ließ sich widerstandslos festnehmen, wurde in die Jugendstrafanstalt Hameln gebracht und muss noch 511 Tage Restjugendstrafe verbüßen“, berichtet Polizeipressesprecherin Gabriela Mielke. Der 23-Jährige war den Ermittlern aufgrund seiner hohen Kriminalität hinreichend bekannt. Das Amtsgericht Nienburg verurteilte den Heranwachsenden 2011 zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und elf Monaten wegen räuberischer Erpressung. „Da er die Taten unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln beging, wurde die Vollstreckung der Strafe zurückgestellt und ihm wurde eine Therapie gewährt“, so die Polizeisprecherin. Der Nienburger hatte die Therapie im September 2013 abgebrochen und war untergetaucht. Vergangene Woche kam ein entscheidender Zeugenhinweis auf zwei Drogendealer in Peine, wobei es sich bei dem einen um den mit Haftbefehl Gesuchten handeln sollte. Bei der Überprüfung der verdächtigen Wohnung am vergangenen Freitag gelang dem Nienburger die Flucht über den Balkon. Doch diese Flucht währte nicht lange. Tags darauf konnte der Gesuchte als Beifahrer in einem Pkw auf Nienburgs Straßen durch die Fahnder der Polizei Nienburg festgestellt und festgenommen werden.

mie

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