Präventionspuppenbühne informiert Eystruper Grundschüler über Gefahren im Internet

Sicher unterwegs im World Wide Web

Die Kinder schauen dem Puppenspiel gespannt zu. Foto: Rebecca Göllner-Martin

Eystrup - Von Rebecca Göllner-martin. Die digitale Welt ist voller Gefahren – auch für Kinder und Jugendliche. Auf dieses Thema machte die Präventionspuppenbühne Hildesheim der Polizeidirektion Göttingen in dieser Woche anlässlich des weltweiten „Safer Internet Days“ aufmerksam. Mit ihrem Theaterstück „Fit und fair im Netz: Auf Dich kommt es an!“ waren Polizeibeamtinnen in der Gretel-Bergmann-Grundschule in Eystrup zu Gast.

Die vierten Klassen der Einrichtung erfuhren von ihnen, welche Gefahren es im World Wide Web gibt und was sie tun müssen, um nicht zum Opfer von Internetkriminalität zu werden. Ziel des Aktionstags war es, den Kindern einen verantwortungsvollen und kritischen Umgang mit den digitalen Medien zu vermitteln. Die Polizistinnen und Pädagoginnen Pia Bunsmann, Tina Bass und Regina Schmidt machten die Jungen und Mädchen spielerisch auf mögliche Gefahren im Internet aufmerksam und erarbeiten mit ihnen Verhaltensregeln und Handlungsmöglichkeiten.

Das Puppentheater bestand aus insgesamt vier Szenen, die Tina Bass moderierte und im Anschluss mit den Kids besprach. Der Hauptcharakter im Stück war das etwa zehnjährige Mädchen Lilly, das mithilfe des Internets versucht, ihre Hausaufgaben zu erledigen. In einem Schülerchat trifft sie auf „Frozenfrog“, der sie dazu überredet, ein Onlinespiel mit ihr zu zocken. Und schon beim Anmelden macht Lilly einige Fehler, zum Beispiel nennt sie ihren Namen und ihren Wohnort.

Anhand des Puppenspiels erläuterten die Polizeibeamtinnen den Kindern Themen wie Informationsvielfalt, Passwortschutz, Datensicherheit und Verhalten im Chat. Die oberste Priorität: Vorsichtig sein, nicht zu viel verraten und lieber mit den Eltern darüber sprechen. Des Weiteren informierten die uniformierten Gäste über Cybermobbing. Sie machten die Jungen und Mächen deutlich, dass es falsch ist, sich auf Kosten anderer zu amüsieren. Es sei wichtig, keine Lügen zu verbreiten und niemanden zu kränken. Beleidigungen könnten noch lange bei den Opfern nachwirken. Sollten sie selbst einmal zu einem werden, lautete der Rat der Beamtinnen: „Wendet euch an eure Eltern, Lehrer oder die Polizei.“

Kontakt

Präventionspuppenbühne, Polizeiinspektion Hildesheim, Telefon 05121/939233 oder -234 oder -235

Quelle: kreiszeitung.de

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