Skulpturenpfad Warpe kurz vor Vollendung

Künstler stellen Objekte „Rote Vögel“ und „Am Ende des Regenbogens“ auf

Warpes stellvertretender Bürgermeister Manfred Reinke (links) und Bürgermeister Heinz Wedekind (Zweiter von links) loben die Farbenpracht der Skulptur vom Soester Künstler Richard Cox (rechts). J Fotos: Rebecca Göllner
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Warpes stellvertretender Bürgermeister Manfred Reinke (links) und Bürgermeister Heinz Wedekind (Zweiter von links) loben die Farbenpracht der Skulptur vom Soester Künstler Richard Cox (rechts).

Warpe/Nordholz - Von Rebecca Göllner. Sechs Kunstwerke stehen bereits, jetzt fehlt nur noch eins, dann ist die Erstellung des Skulpturenpfads in der Gemeinde Warpe abgeschlossen (wir berichteten). Am 19. Dezember findet die offizielle Eröffnung im Rahmen einer Feierstunde statt. Doch bevor es gemütlich wird, ist noch ein wenig Arbeit angesagt. In dieser Woche konnten gleich zwei Objekte in Warpe und Nordholz aufgestellt werden.

Den Anfang machten Wolfgang Buntrock und Frank Nordiek vom Atelier Landart aus Hannover. Gegenüber des Gasthauses Okelmann in Warpe installierten sie die Skulptur „Rote Vögel“ unterhalb eines Storchnests. Das Kunstwerk besteht aus insgesamt elf Stahlfiguren, die optisch Stelzvögel ähneln. „Sie schauen sehnsuchtsvoll zum Nest hinauf“, beschreibt Nordiek die Idee dahinter.

Handelsübliche Sensen fungieren als Schnäbel und Flügel. „Die Vögel sind fest im Erdreich verankert“, sagt Buntrock. Die Rohre seien im Vorfeld von einem Spezialbetrieb gebogen und im Anschluss mit rotem Lack pulverbeschichtet worden.

Wolfgang Buntrock (links) und Frank Nordiek haben Anfang der Woche die Skulptur „Rote Vögel“ in Warpe aufgestellt.

„Für unsere Kunst ist es typisch, dass sie sich auf die Umgebung und Landschaft bezieht“, schilderten die beiden Hannoveraner. Vögel dieser Art seien im ländlichen Bereich und in Biotopen oftmals zu beobachten.

Gestern beendete schließlich auch Richard Cox aus Soest die Arbeiten an seiner Skulptur mit dem Titel „Am Ende des Regenbogens“. Sie steht am Mahlenstorfer Weg in Nordholz. „Der Regenbogen ist eine optische Illusion, ein Phänomen zwischen Mensch und Natur“, beschreibt Cox. Das jeweilige Erscheinungsbild sei dem Standpunkt des Betrachters zuzuordnen. So fände ein Dialog zwischen Mensch und Natur statt, schildert der Künstler seine Idee.

Die Skulptur besteht aus gebogenen, feuerverzinkten Stahlrohren in den sieben Spektralfarben. Von der ersten Idee bis zur Umsetzung sind etwa zwei Jahre vergangnen, die eigentliche Umsetzung und Herstellung dauerte circa drei Wochen.

In der kommenden Woche stellt Martina Benz ihr Werk „Rolle vorwärts“ in Helzendorf in der Nähe des Hofs Derboven auf. Dann steht das siebte und letzte Kunstwerk des Skulpturenpfads der Gemeinde Warpe. Insgesamt belaufen sich die Kosten des Projekts laut Jürgen Köneking von der Samtgemeinde auf rund 84. 000 Euro.

Quelle: kreiszeitung.de

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