Spielplatz auf der Allmende in Nienburg am Freitag offiziell eröffnet

Wenig Worte vor Erstürmung der Spielgeräte

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Ein paar kurze Worte vom Bürgermeister vor der Eröffnung.

Nienburg - Von Leif Rullhusen. Es war wohl eine der kürzesten Eröffnungsreden, die Henning Onkes jemals gehalten hat. Keine großen Worte.

Nienburgs Bürgermeister dankte noch schnell allen, die an der Planung und Realisierung des neuen Spielplatzes auf der Allmende mitgewirkt hatten, bevor er das rot-weiße Absperrband durchschnitt. Sofort stürmten die Kinder an ihm vorbei auf die Spielgeräte.

Besonders beliebt war die Seilbahn.

Es sollte eine Eröffnung für die Kinder sein – ohne extra Programm, hatte das Team vom Quartiersmanagement Nordertor in seiner Einladung angekündigt. Und die Offiziellen hielten sich daran. Außer den kurzen Dankesworten des Bürgermeisters gab es nichts, was die Erstürmung von Nestschaukel, Seilbahn, Rutsche und Klettergerüsten noch herauszögerte.

Sofort nach der Eröffnung nahmen die Kinder die Spielgeräte in Besitz

Seit über zwei Monaten stehen die Spielgeräte schon bereit – bislang allerdings abgesperrt hinter Bauzäunen, weil unter anderem die offizielle Abnahme noch fehlte. Die aktuelle Auftragslage der Firmen verhinderte eine frühere Eröffnung in den Sommerferien. Im Rahmen des Projektes „Soziale Stadt Nordertor“ wurde der alte Spielplatz durch diesen ersetzt. Drei Jahre dauerte es, bis aus Ideen, Träumen und Planungen der neue Spielplatz zwischen der Martinsheide- und der Saarstraße entstand. „Auf dem Stadtteilfest vor zwei Jahren konnte jedes Kind einen Wunsch abgeben. Daraus haben wir eine Prioritätenliste erstellt“, blickt Sabine Koscielniak, Leiterin des Sachgebietes Soziales und Sport bei der Stadt, zurück. Die Seilbahn stand darauf ganz oben. Kein Wunder, dass sich dort nach der Eröffnung schnell eine Schlange bildete.

Wassereis für alle.

Nun fehlt noch ein Pavillon, der in Kürze aufgestellt wird. Etwas später soll noch ein Wasseranschluss folgen. „Wir haben schon Kontakt mit den Stadtwerken aufgenommen“, berichtet Sabine Koscielniak. Denkbar sei ein Wasserlauf. Konkrete Pläne gebe es aktuell aber noch nicht. Mit der Eröffnung sind die Geräte auf dem Spielplatz nun offiziell für den Nachwuchs zum Toben und Entdecken freigegeben. Benutzt wurde das Areal schon vorher – allerdings nicht von Kindern und nicht zum Spielen. Junge Leute amüsierten sich lautstark auf dem Gelände und hinterließen anschließend diversen Müll. Auch verewigt hatten sich die ungebetenen Gäste mit Schriftzügen auf einer Schaukel, auf der zu dem Zeitpunkt noch kein Kind gespielt haben dürfte. Das holte der Nachwuchs am Freitag ordentlich und mit großer Begeisterung nach.

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