Start am Sonntag um 10 Uhr

Stadtpokal Nienburg verbindet Feuerwehren

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Nienburg - Kameradschaft, der Kontakt zu anderen Feuerwehren und die Geselligkeit stehen im Vordergrund bei den Wettbewerben um den Stadtpokal Nienburg – und das bereits seit 50 Jahren. Zu diesem Jubiläum wird der Feuerwehr-Wettstreit am kommenden Sonntag, 26. August, mal wieder in der Kreisstadt ausgetragen. Los geht’s um 10 Uhr auf dem Gelände der Deula an der Max-Eyth-Straße.

Auf dem Nienburger Scheibenplatz wurde vor 50 Jahren der erste Stadtpokal vergeben. Damals ein typischer Platz für solche Veranstaltungen, erinnert sich der ehemalige Nienburger Ortsbrandmeister Harald Ellermann. Später wurden die Wettbewerbe auch auf dem Gelände des heutigen Neumarkt-Parkplatzes ausgetragen und schließlich auf der Festwiese. Allerdings war die Nienburger Wehr nicht allzu häufig für die Ausrichtung verantwortlich – diese übernimmt der jeweilige Vorjahressieger. „Die Jubiläen und runden Geburtstage feiern wir aber hier in der Stadt“, erklärt Ellermann, der selbst rund 15 Jahre lang an den Pokalwettbewerben teilgenommen hat.

Dass der Wettbewerb regelmäßig in verschiedenen Ortschaften ausgetragen wird, gehört zur Idee dieses Events. Der damaligen Nienburger Wettkampfgruppe um Gruppenführer Willi Tegtmeier ging es darum, Freundschaften mit den umliegenden Ortswehren aufzubauen. „Schließlich war Nienburg als Stadt ganz für sich alleine“, erklärt Ellermann. Die heutigen Stadtteile Erichshagen, Holtorf und Langendamm gehörten verwaltungstechnisch zu anderen Unterkreisen. Erst 1974 wurden sie von der Stadt Nienburg eingemeindet.

Älteste Wettbewerbe aus Freundschaft

Bis dahin gab es daher unter den Feuerwehrleuten nur wenige Berührungspunkte. Bereits ausgetragen wurden Kreiswettkämpfe, mit dem Stadtpokal kamen nun Freundschaftswettbewerbe hinzu, die bis heute die ältesten in der Region sind.

Dafür haben die Nienburger Feuerwehrmänner vor 50 Jahren selbst Pokale gestiftet und Kameraden im Umkreis von 15 Kilometern nach Nienburg eingeladen. Gerne sind die Aktiven gekommen und haben auch ihre Familien mitgebracht. Eine Tradition entstand, die über die Jahre weitergeführt wurde. „Discos oder Ähnliches gab es vor 50 Jahren nicht unbedingt. Solche Anlässe haben die Menschen in der Region verbunden – ähnlich wie Schützenfeste“, sagt der stellvertretende Ortsbrandmeister Wolfram Müller. Daher sei die Beteiligung früher auch noch besser gewesen, erinnert sich der Nienburger.

Schon vor Jahrzehnten hat die Nienburger Feuerwehr beim Stadtpokal um die Wette gekuppelt. Damals noch vor einem etwas größeren Publikum.

Während die Wettkämpfe liefen, wurden drumherum gemeinsam nette Stunden verbracht. Freunde, Angehörige und manchmal auch die Dorfgemeinschaften waren dabei, wenn wieder um die Wette Schläuche gerollt, aneinander gekuppelt und das Feuer – häufig in Form von Kanistern – „gelöscht“ wurde. Im Laufe der Zeit nahm die Beteiligung etwas ab. Dennoch ist der Stadtpokal immer ein interessantes Ereignis geblieben. Da die Wettbewerbsformen immer wieder überarbeitet wurden, gab es häufig neue Aufgaben zu bewältigen.

In diesem Jahr steht wieder eine Premiere bevor, denn in Niedersachsen wird sich nach neuen Richtlinien gemessen. „Das wird interessant, denn alle Gruppen sind auf dem gleichen Level“, erklärt Müller. Die bisherigen Wettbewerbe wurden sehr lange ausgetragen – daher gab es richtige Spezialisten unter den Teilnehmern. Am Sonntag wird sich nun aber zeigen, wer die neuen Spielregeln am besten beherrscht.

Lockere Stimmung 

Aufgrund des Interesses und der guten Verknüpfung unter den Kameraden hat der Stadtpokal sich weiterentwickelt. Heutzutage kommen Wehren aus einem Umkreis von 20 Kilometern. „Wer sich auf Gemeindeebene nicht für die Kreiswettbewerbe qualifiziert hat, hat hier die Chance, seine Leistungsfähigkeit unter Beweis zu stellen“, sagt Ellermann. Das sei interessant. Außerdem herrsche eine lockere und angenehme Stimmung.

Mit der Verwaltungsreform im Jahr 1974 wurde auch Rodewald eingeladen. „Das Dorf hat ja bis dahin zu Neustadt am Rübenberge gehört und bildete eine einsame Enklave“, erinnert sich Ellermann. Ganz im Sinne der Gründerväter wurden daher die Rodewalder ebenfalls eingeladen – damit auch diese in die Gemeinschaft aufgenommen werden.

Stadtpokal Nienburg seit 50 Jahren 

Spannend für Zuschauer: Erstmals gehen die Teams beim Stadtpokal in neuen Wettbewerben an den Start. Die Feuerwehr Nienburg hat diese Aufgaben bereits bei anderen Veranstaltungen absolviert und wird auch am Sonntag wieder dabei sein.
Spannend für Zuschauer: Erstmals gehen die Teams beim Stadtpokal in neuen Wettbewerben an den Start. Die Feuerwehr Nienburg hat diese Aufgaben bereits bei anderen Veranstaltungen absolviert und wird auch am Sonntag wieder dabei sein. © Feuerwehr/Winkler/Deppermann
Spannend für Zuschauer: Erstmals gehen die Teams beim Stadtpokal in neuen Wettbewerben an den Start. Die Feuerwehr Nienburg hat diese Aufgaben bereits bei anderen Veranstaltungen absolviert und wird auch am Sonntag wieder dabei sein.
Schon vor Jahrzehnten hat die Nienburger Feuerwehr beim Stadtpokal um die Wette gekuppelt. Damals noch vor einem etwas größeren Publikum. © Feuerwehrarchiv
Spannend für Zuschauer: Erstmals gehen die Teams beim Stadtpokal in neuen Wettbewerben an den Start. Die Feuerwehr Nienburg hat diese Aufgaben bereits bei anderen Veranstaltungen absolviert und wird auch am Sonntag wieder dabei sein.
Schon vor Jahrzehnten hat die Nienburger Feuerwehr beim Stadtpokal um die Wette gekuppelt. Damals noch vor einem etwas größeren Publikum. © Feuerw ehr/Winkler/Deppermann
Spannend für Zuschauer: Erstmals gehen die Teams beim Stadtpokal in neuen Wettbewerben an den Start. Die Feuerwehr Nienburg hat diese Aufgaben bereits bei anderen Veranstaltungen absolviert und wird auch am Sonntag wieder dabei sein.
Schon vor Jahrzehnten hat die Nienburger Feuerwehr beim Stadtpokal um die Wette gekuppelt. Damals noch vor einem etwas größeren Publikum. © Feuerwehrarchiv
Spannend für Zuschauer: Erstmals gehen die Teams beim Stadtpokal in neuen Wettbewerben an den Start. Die Feuerwehr Nienburg hat diese Aufgaben bereits bei anderen Veranstaltungen absolviert und wird auch am Sonntag wieder dabei sein.
Schon vor Jahrzehnten hat die Nienburger Feuerwehr beim Stadtpokal um die Wette gekuppelt. Damals noch vor einem etwas größeren Publikum. © Feuerwehrarchiv
Spannend für Zuschauer: Erstmals gehen die Teams beim Stadtpokal in neuen Wettbewerben an den Start. Die Feuerwehr Nienburg hat diese Aufgaben bereits bei anderen Veranstaltungen absolviert und wird auch am Sonntag wieder dabei sein.
Spannend für Zuschauer: Erstmals gehen die Teams beim Stadtpokal in neuen Wettbewerben an den Start. Die Feuerwehr Nienburg hat diese Aufgaben bereits bei anderen Veranstaltungen absolviert und wird auch am Sonntag wieder dabei sein. © Feuerwehr/Winkler/Deppermann
Spannend für Zuschauer: Erstmals gehen die Teams beim Stadtpokal in neuen Wettbewerben an den Start. Die Feuerwehr Nienburg hat diese Aufgaben bereits bei anderen Veranstaltungen absolviert und wird auch am Sonntag wieder dabei sein.
Schon vor Jahrzehnten hat die Nienburger Feuerwehr beim Stadtpokal um die Wette gekuppelt. Damals noch vor einem etwas größeren Publikum. © Feuerwehrarchiv
Spannend für Zuschauer: Erstmals gehen die Teams beim Stadtpokal in neuen Wettbewerben an den Start. Die Feuerwehr Nienburg hat diese Aufgaben bereits bei anderen Veranstaltungen absolviert und wird auch am Sonntag wieder dabei sein.
Schon vor Jahrzehnten hat die Nienburger Feuerwehr beim Stadtpokal um die Wette gekuppelt. Damals noch vor einem etwas größeren Publikum. © Feuerwehrarchiv
Spannend für Zuschauer: Erstmals gehen die Teams beim Stadtpokal in neuen Wettbewerben an den Start. Die Feuerwehr Nienburg hat diese Aufgaben bereits bei anderen Veranstaltungen absolviert und wird auch am Sonntag wieder dabei sein.
Schon vor Jahrzehnten hat die Nienburger Feuerwehr beim Stadtpokal um die Wette gekuppelt. Damals noch vor einem etwas größeren Publikum. © Feuerwehrarchiv

Buntes Programm zum Jubiläum

Mehr als 20 Teams haben sich bereits zum Stadtpokal Nienburg angemeldet. Am kommenden Sonntag zwischen 10 und 17 Uhr treten sie gegeneinander an. Gäste sind auf dem Gelände der Deula in Nienburg herzlich willkommen. Ab 14 Uhr gibt es im Blattpavillon Kaffee und Kuchen. Die Jugendfeuerwehr wird auch dabei sein und hat für die Kinder Aktionen zum Mitmachen vorbereitet. Neben den Feuerwehr-Wettbewerben gibt es für die Gruppen noch einen sogenannten Kuppel-Contest, der auch Spaß für die Zuschauer verspricht.

jom

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