THW stapelt hoch

Bundesschule bildet erste Helfer an neuen Teleskopstaplern aus

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Im theoretischen Teil mit Hans-Heiner Hupe (Foto) müssen die Teilnehmer 15 Stunden die Schulbank drücken.

Barme/Hoya - Von Christel Niemann. THW-Angehörige fortwährend auf nationale und internationale Anforderungen im Zivil- und Katastrophenschutz vorzubereiten, das ist ein Kernauftrag der THW-Bundesschule in Hoya. Vor Kurzem hat sie ihr umfangreiches Aus- und Fortbildungsangebot ergänzt: um Teleskopstapler-Lehrgänge. Das darin vermittelte Wissen soll ein wichtiger Beitrag zur Sicherstellung der Einsatzbereitschaft von THW-Helfern sein.

Um einen Teleskopstapler sicher und effizient einsetzen zu können, müssen die Fahrer gut geschult sein. Außerdem ist es wichtig, beim Bediener ein Bewusstsein zu schaffen für Risiken im Umgang mit Teleskopstaplern – so lautet der Tenor der Ausbilder Tammo Stamer, Bernd Wiechen, Andreas Schgör und Hans-Heiner Hupe. In zwei je einwöchigen Pilot-Lehrgängen auf dem THW-Wasserübungsplatz in Barme haben sie jetzt den ersten 18 Helfern aus ganz Deutschland die routinierte Bedienung dieses Spezialgeräts vermittelt.

„Das THW hat 40 geländegängige Teleskopstapler der Marke ,Dieci‘ bestellt, die binnen zwei Jahren an die einzelnen Ortsverbände in Deutschland ausgeliefert werden. Da müssen die Helfer vorbereitet sein“, sagt Tammo Stamer.

Ausbildung eröffnet weitere Einsatzmöglichkeiten

Während der Ausbildung werden sämtliche Funktionen des Geräts in der Praxis unter die Lupe genommen und ausprobiert. Es gibt zudem einen umfangreichen theoretischen Teil, der 15 Unterrichtsstunden umfasst. Darin erfahren die Teilnehmer neben rechtlichen Grundlagen alles über Schwerpunkt, Standsicherheit und Traglast der Stapler.

Anerkannte Ausbilder: Andreas Schgör, Bernd Wiechen und Tammo Stamer (von links) von der Bundesschule in Hoya vor dem Teleskopstapler, dessen Anschaffungspreis sich auf rund 180 000 Euro beläuft – inklusive Zubehör wie Transportkorb, Lasthaken und Klappschaufel.

Die Ausbilder gehen davon aus, dass alle Absolventen den abschließenden Kompetenztest bestehen. Schließlich seien alle hoch motiviert, sagen Stamer, Wiechen, Schgör und Hupe. Das Gros der Teilnehmer habe eigens Urlaub genommen, um an der Schulung „Bedienerausweise für Stapler mit veränderlicher Reichweite (inklusive Lastgabeln, Schaufel, Lasthaken)“ teilzunehmen. Die Ausbildung komplettiert das Können der Helfer und eröffnet ihnen weitere Einsatzmöglichkeiten, erklären die Ausbilder.

Quelle: kreiszeitung.de

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