Pegelstände entlang der Weser steigen massiv

Hochwasserwelle rollt auf Nienburg zu

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Land unter: Die Burn-Out-Wiese in Nienburg ist bereits geflutet.

Landkreis - Von Leif Rullhusen. Die Pegelstände entlang der Weser steigen massiv. Südlich von Schlüsselburg ist die Schifffahrt bereits eingestellt worden. Nienburg könnte bald folgen.

Aktuell (Donnerstag 14.15 Uhr) beträgt der Pegel in der Kreisstadt 5,71 Meter. Bei einer Höhe von 6 Metern wird auch hier die Schifffahrt eingestellt. Ab 6,5 Metern sind zudem die ersten Straßen- und Brückensperrungen zu erwarten. Um die Differenz bis dorthin stieg die Weser seit Mittwochmittag.

Und sie steigt weiter: „Es wird noch mehr Wasser kommen“, prognostiziert Andreas Koslowski vom Wasser- und Schifffahrtsamt in Verden. Mit einem Katastrophen-Hochwasser rechnet er über das nahende Wochenende aber nicht. „Wie sich die Pegelstände in der nächsten Woche entwickeln, hängt vom weiteren Regen ab“, erklärt Koslowski. Diesbezüglich sei die Lage noch unklar.

Deutliche Hinweise auf die kurzfristige aktuelle Entwicklung geben die Pegelstände flussaufwärts. Deren Verlauf ist eindeutig: Bis einschließlich Porta Westfalica steigt der Wasserstand noch immer. Danach entspannt sich die Situation. Rinteln meldet bereits einen leicht fallenden Pegel. Einen Grund zur Entwarnung ist das noch nicht – eher eine Verschnaufpause.

Auch in Hann-Münden, also am Zusammenfluss von Werra und Fulda, war der Pegelstand nämlich massiv gefallen. Seit ein paar Stunden steigt er dort bereits wieder an. Und ein Ende des Regenwetters ist momentan nicht Sicht.

Wer sich selbst einen Überblick verschaffen möchte, wird auf www.pegelonline.wsv.de fündig.

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