Stellplatz auf der Festwiese gewinnt dadurch an Aktualität

Stellfläche für Wohnmobile in Nienburg verschwindet

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Bald Vergangenheit: Die Stellfläche neben der Getreidemühle.

Nienburg - Von Leif Rullhusen. Das geplante Kinocenter in Nienburg hat Konsequenzen für Reisemobiltouristen. 

Im Zuge des Grundstückstausches bekommt das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) nämlich das Areal neben der Getreidemühle an der Oyler Straße von der Stadt. Dieses wird derzeit zur Hälfte als Wohnmobilstellfläche genutzt. Insbesondere in den Sommermonaten und an den Wochenenden ist die Fläche gut frequentiert, da dann die Kapazität des benachbarten Stellplatzes bei den Weservillen ausgeschöpft ist.

„Damit wird die Idee, über einen zweiten Reisemobilstellplatz auf der Festwiese nachzudenken, aktueller“, greift Bürgermeister Henning Onkes einen Gedanken auf, der vor wenigen Jahren schon einmal in Politik und Verwaltung diskutiert wurde. Damals ging es allerdings noch um eine grundsätzliche Verlegung der Stellfläche. Das ist jetzt anders: „Der aktuelle Wohnmobilstellplatz an der Weser bleibt bestehen“, versichert Onkes. „Wir brauchen darüber hinaus einen zweiten Platz.“ Die Festwiese hält Nienburgs Bürgermeister unter anderem aufgrund ihrer Nähe zum Wesavi für eine interessante Alternative für Wohnmobiltouristen. Die Überlegung, auf der Festwiese einen zweiten Reisemobilstellplatz einzurichten, sei nicht erst mit dem Grundstückstausch entstanden, gewinne dadurch aber an Relevanz.

Der aktuelle Wohnmobilstellplatz an der Weser bleibt bestehen.

Wie lange Touristen ihre Camper noch neben der Getreidemühle am westlichen Weserufer parken können, ist offen. Fest steht, dass die Stadt bis spätestens Ende kommenden Jahres dort eine dem WSA vertraglich zugesicherte Spundwand errichtet und das Gelände auf ein hochwassersicheres Niveau anhebt. „Eine detaillierte Zeitschiene muss jetzt erarbeitet werden“, erklärt WSA-Leiter Thomas Rumpf. Sobald der Grundstückskauf finanziell und notariell vollzogen sei, werde das WSA seine Geräte dorthin umlagern. „In diesem Moment sind wir für das Gelände auch verkehrspflichtig“, erläutert Rumpf. Ob in der Übergangszeit bis die Baumaßnahmen beginnen das Areal weiter als Stell- und Parkplatz genutzt werden kann, müsse das WSA mit der Stadt abstimmen.

Eine Alternative müssen sich dann übrigens auch die Pendler suchen, die die zweite Hälfte des Areals gegenwärtig als kostenlosen Parkplatz nutzen.

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