Steyerberger Feuerwehren waren gefordert

Starkregen sorgt für Überflutungen

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Auch aus Privaträumen pumpte die Feuerwehr das Wasser.

Steyerberg - Von Thomas Glauer. Starkregen sorgt für Überflutungen Starkregen sorgte am Samstagvormittag auch im Flecken Steyerberg für Einsätze der Feuerwehren.

Schon am Morgen ging es los: Um 8.36 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Steyerberg zum Getränkevertrieb Lüpkemann an die Sarninghäuser Straße gerufen: Dort war das Regenwasser regelrecht quer durch Lagerräume und Ladenlokal geströmt. Mit Tauchpumpen, Nasssauger und Wasserschiebern gingen Feuerwehrkräfte und Mitarbeiter gegen die Wassermassen vor.

Auch Büroräume waren betroffen.

Kaum später, um 8.45 Uhr musste die Ortsfeuerwehr Deblinghausen ebenfalls nach Steyerberg, in die Kirchstraße, fahren. In die dortige Hauptgeschäftsstelle der Volksbank war ebenfalls Wasser eingedrungen und stand bis zu 30 cm hoch in sämtlichen Kellerräumen. Auch dort gingen die Kräfte mit Tauchpumpen, Nasssauger und Wasserschiebern vor. Im Außenbereich kam auch eine Tragkraftspritze zum Einsatz, um Herr der Wassermassen zu werden.

Knapp 30 cm hoch stand das Wasser in einigen Gebäuden.

Teileinheiten der Ortsfeuerwehr Steyerberg arbeiteten weitere Einsatzstellen in der Ortschaft Steyerberg ab: An der Stolzenauer Straße hatte es ein Wohnhaus mit ebenfalls rund 30 cm Wasser in den Kellerräumen erwischt, an der Straße "Am Aueblick" wurden zwei Keller trockengelegt. Einsatzkräfte wurden auch bei Fahrten durch den Ort angesprochen und um Hilfe gebeten, Anwohner zeigten aber auch Verständnis, dass die Feuerwehr nicht überall gleichzeitig sein konnte.

Viele praktizierten auch Selbsthilfe und setzen eigen kleine Tauchpumpen, Kehrbleche, Schnee- und Wasserschieber und Besen ein. Nach Abarbeitung der letzten Einsatzstellen in Steyerberg rückte die Ortsfeuerwehr Steyerberg zur Volksbank nach, wo die Pumparbeiten noch bis etwa 11.45 Uhr andauerten. Unaufgefordert hatte der Geschäftsstellenleiter über seine Mitarbeiter mittlerweile ein Frühstück für die eingesetzten Feuerwehrkräfte organisieren lassen, so dass diese sich nach getaner Arbeit stärken konnten. Gegen 12.15 Uhr rückten die Feuerwehren in die Standorte zurück. Es folgten noch Arbeiten zur Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft.

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