Bauhof fällt Bäume / Vertrag zum Grundstückstausch noch nicht unterschrieben

Streuobstwiese am Nienburger Hafen weicht Kino-Neubau

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Am Freitag fällten die Mitarbeiter des Nienburger Bauhofes die Bäume an dem zukünftigen Kinostandort.

Nienburg - Von Leif Rullhusen. Nienburgs Kino-Neubau steht nun wohl tatsächlich in den Startlöchern. Am Freitagmorgen fällten Mitarbeiter des Bauhofes die Bäume auf der Streuobstwiese am Nienburger Hafen.

Dort soll das neue Kinocenter von Investor und Betreiber Holger Glandorf in Kürze entstehen. Seit über einem halben Jahr wartet der darauf, das Areal von der Stadt Nienburg kaufen zu können. Zunächst muss diese es allerdings vom Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) im Tausch mit gegen ein Ausgleichsgrundstück am westlichen Weserufer erwerben. 

Die Verhandlungen über dieses Dreiecksgeschäft verzögern den Baustart seit vergangenem September. Damals hatte Nienburgs Bürgermeister Henning Onkes bereits optimistisch verkündet, die Stadt habe die offizielle Zusage vom WSA. Im Oktober könnten die Bauarbeiten beginnen, glaubte Glandorf. 

Daraus wurde nichts. Als „vorbereitende Maßnahme für den Tauschvertrag“ bezeichnet das WSA die Fällaktion in einer am Mittwoch veröffentlichten Pressemitteilung. Mit anderen Worten: Noch immer gehört das Grundstück der Behörde, ist ein entsprechender Tausch noch nicht vertraglich abgesichert. Zumindest scheinen beide Vertragsparteien von einem positiven und baldigen Abschluss überzeugt zu sein. „Die Unterzeichnung des Tauschvertrages ist in Kürze zu erwarten“, schreibt das WSA in seiner Mitteilung. In allen materiellen Fragen sei nunmehr Einigkeit erzielt worden, bestätigt Nienburgs Bürgermeister am Freitag.

Streuobstwiese weicht Kino-Neubau

Am Freitag fällten die Mitarbeiter des Nienburger Bauhofes die Bäume an dem zukünftigen Kinostandort.  © Leif Rullhusen
Am Freitag fällten die Mitarbeiter des Nienburger Bauhofes die Bäume an dem zukünftigen Kinostandort.  © 
Am Freitag fällten die Mitarbeiter des Nienburger Bauhofes die Bäume an dem zukünftigen Kinostandort.  © Leif Rullhusen
Am Freitag fällten die Mitarbeiter des Nienburger Bauhofes die Bäume an dem zukünftigen Kinostandort.  © Leif Rullhusen
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Am Freitag fällten die Mitarbeiter des Nienburger Bauhofes die Bäume an dem zukünftigen Kinostandort.  © 
Am Freitag fällten die Mitarbeiter des Nienburger Bauhofes die Bäume an dem zukünftigen Kinostandort.  © Leif Rullhusen
Am Freitag fällten die Mitarbeiter des Nienburger Bauhofes die Bäume an dem zukünftigen Kinostandort.  © Leif Rullhusen
Am Freitag fällten die Mitarbeiter des Nienburger Bauhofes die Bäume an dem zukünftigen Kinostandort.  © Leif Rullhusen
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Am Freitag fällten die Mitarbeiter des Nienburger Bauhofes die Bäume an dem zukünftigen Kinostandort.  © Leif Rullhusen
Am Freitag fällten die Mitarbeiter des Nienburger Bauhofes die Bäume an dem zukünftigen Kinostandort.  © 
Am Freitag fällten die Mitarbeiter des Nienburger Bauhofes die Bäume an dem zukünftigen Kinostandort.  © Leif Rullhusen
Am Freitag fällten die Mitarbeiter des Nienburger Bauhofes die Bäume an dem zukünftigen Kinostandort.  © Leif Rullhusen
Am Freitag fällten die Mitarbeiter des Nienburger Bauhofes die Bäume an dem zukünftigen Kinostandort.  © Leif Rullhusen
Am Freitag fällten die Mitarbeiter des Nienburger Bauhofes die Bäume an dem zukünftigen Kinostandort.  © Leif Rullhusen
Am Freitag fällten die Mitarbeiter des Nienburger Bauhofes die Bäume an dem zukünftigen Kinostandort.  © Leif Rullhusen
Am Freitag fällten die Mitarbeiter des Nienburger Bauhofes die Bäume an dem zukünftigen Kinostandort.  © Leif Rullhusen
Flach und elegant präsentiert sich die Fassade des zukünftigen Kinocenters – sofern sich Stadt und WSA über die Grundstückstauschmodalitäten einigen.  © Holger Glandorf

Um den Eingriff in den Naturschutz möglichst gering zu halten, hätten sich Behörde und Stadt darauf geeinigt, die Obstbäume vorab zu entfernen. „So wird die Gefahr minimiert, dass Vögel sich einen Nistplatz in den bestehenden Bäumen suchen“, erklärt die Behörde. Das Fällen sollte zeitnah passieren, bevor die Bäume Laub tragen, hatte Henning Onkes schon vor dreieinhalb Wochen angemahnt.

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