77-Jährige von freiwilligen Helfern gefunden

Suchaktion in Schweringen nach vermisster Frau endet glücklich

Polizei-Hubschrauber
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Bei der Suche nach der vermissten Frau wurde auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt.

Mit Spürhunden, Polizeihubschrauber und Booten suchten unzählige Helfer am Mittwoch eine vermisste Frau in Schweringen. Der Aufwand hat sich gelohnt: Am späten Abend konnte die Seniorin aus einer hilflosen Lage befreit werden.

Nienburg. Ein 79-jähriger Schweringer meldete am gestrigen Mittwoch gegen 18.25 Uhr der Polizei, dass er seine 77-jährige Ehefrau vermisse. Zuletzt hatte er sie am Nachmittag im gemeinsamen Garten gesehen. Eine Suche in der näheren Umgebung sowie Befragung in der Nachbarschaft waren erfolglos geblieben. Aufgrund bekannter räumlicher und zeitlicher Desorientierung der Vermissten leitete die Polizei unverzüglich eine groß angelegte Suchaktion ein.

Zunächst keine Hinweise zum Verbleib der Vermissten

Hierfür wurden neben einer Großzahl an Polizeikräften auch ein Personenspürhund, ein sogenannter Mantrailer, sowie ein Polizeihubschrauber aus Hannover und die Wasserschutzpolizei Nienburg eingesetzt. Der Hund konnte keine Fährte aufnehmen und auch die Absuche der umliegenden Seen und des Weserufers durch den Polizeihubschrauber und die Wasserschutzpolizei brachten keine Hinweise zum Verbleib der Vermissten.

In hilfloser Lage gefunden

Zusätzlich unterstützten mehrere Angehörige der freiwilligen Feuerwehr Schweringen die Suchmaßnahmen unter anderem durch die Absuche eines Kiesteiches mit einem Paddelboot und auch die Dorfbevölkerung aus Schweringen suchte mit vereinten Kräften nach der Frau, was letztlich zu ihrem Auffinden führte. Eine Frau und ein Mann aus Schweringen entdeckten die 77-Jährige gegen 23 Uhr am Weserufer etwa einen Kilometer von ihrem Zuhause entfernt. Die Frau befand sich in hilfloser Lage, augenscheinlich war sie am Ufer abgerutscht, lag mit dem Unterkörper im Wasser und konnte nicht aus eigener Kraft wieder aufstehen. Die Helfenden zogen die ansprechbare Frau aus dem Wasser. Kurze Zeit später konnte sie an den Rettungsdienst übergeben werden, der sie vorsorglich in ein Krankenhaus brachte. Die Polizei bedankt sich an dieser Stelle bei der außergewöhnlich großen Mithilfe der Schweringer Bevölkerung an der Suchaktion.

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