„Tenöre4you“ boten bekannte Stücke aus Oper, Musical und Klassik in der Markloher Kirche dar

Nur Technik begeisterte nicht

Tony Tchakarov (l.) und Plamen Patov traten als „Tenöre4you“ in Marklohes Kirche auf.

Nienburg - Von Sabine GrulkeMARKLOHE · „Hach, ich schmelze“, seufzte eine der vielen Frauen, die die Mehrheit im Publikum bildeten: Sie erlebten am Mittwochabend in der gut besuchten Kirche St. Clemens Romanus in Marklohe einen gelungenen Konzertabend mit dem Auftritt der beiden „Tenöre4you“, Tony Tchakarov und Plamen Patov aus Köln.

Nicht erst seit der Entdeckung von Paul Potts sind Tenöre absolut angesagt. Mit Stimmgewalt und Gefühl eroberten die beiden Sänger aus Köln an diesem Abend mit bekannten Musikstücken aus Oper, Musical und Pop ihre Zuhörer.

Das spanische „Amapola“, zu deutsch „Mohnblume“, machte den Auftakt. Es folgten unter anderem Franz Schuberts „Ave Maria“ und Interpretationen von Joaquin Rodrigos „Concierto de Aranjuez“ und „Una furtiva lagrima“ aus der Oper „Der Liebestrank“ von Gaetano Donizetti.

Natürlich hatten die beiden Tenöre auch „La Paloma“ im Gepäck, das seit 100 Jahren immer wieder gesungen wird. „O sole mio“ durfte ebenso wenig fehlen: „Das hat jeder Tenor im Repertoire, ob er singen kann oder nicht“, kündigte Tchakarov humorvoll an.

Die beiden Künstler singen seit drei Jahren gemeinsam. Im Jahr 2007 war Tchakarov beim Eurovision Song Contest auf den jungen Patov gestoßen.

Ruhige Stücke dominierten an diesem Abend. Am überzeugendsten waren die beiden im Duett. Patovs eher weiche Stimme passte gut zu den höheren Lagen. Viel Beifall erhielt er unter anderem für eine Gospel-Version von „Amazing Grace“. Tchakarov gelangen besonders in den tieferen Lagen imponierende Passagen. Er kam auch ohne Mikrofon aus.

Einziges Manko an diesem Konzert-Abend war die nicht ganz perfekt eingestellte elektronische Verstärkung des Duos: Zuhörer aus den vorderen Sitzreihen ergriffen sogar die Flucht, weil die Lautstärke vor den Boxen einfach nicht auszuhalten war. Es dauerte einige Lieder lang, bis die Musiker den richtigen Abstand zum Mikrofon fanden. Auch die Instrumentalbegleitung vom Band geriet oft zu laut. Weniger Technik wäre in diesem Fall vielleicht mehr gewesen.

Quelle: kreiszeitung.de

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